Benchmarking: Zu aufwendig

Mit zwei ihrer drei parlamentarischen Vorstösse kamen die CVP-Kantonsräte Norbert Näf (Heiden), Helmut Rottach und Ursula Rütsche (beide Herisau) ans Ziel.

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Mit zwei ihrer drei parlamentarischen Vorstösse kamen die CVP-Kantonsräte Norbert Näf (Heiden), Helmut Rottach und Ursula Rütsche (beide Herisau) ans Ziel. Beim Postulat, das einen Vergleich über die Kantonsgrenze hinaus bei den Gebühren und Beiträge in Bauwesen forderte, erlitten sie jedoch Schiffbruch. In der Sache waren die Fraktionen und Votanten gleicher Meinung wie die Postulanten, im Endeffekt lehnten sie die Vorlage relativ klar ab (44 Nein, 15 Ja und 5 Enthaltungen). CVP-Sprecher Helmut Rottach hatte argumentiert, dass die Höhe der Gebühren für kostenbewusste Bauwesen ausschlaggebend sei. Ausserrhoden sei in diesem Punkt attraktiv. Dies gelte es aufzuzeigen. Die riesige Datenmenge für einen solchen Vergleich sei nur mit einem immensen Aufwand zu erheben. Zudem müssten unzählige Annahmen getroffen werden. Am Schluss resultiere ein wenig aufschlussreicher Bericht, weil sich die Gebühren innerhalb weniger Monate wieder ändern, so Gilgian Leuzinger (FDP, Bühler), stellvertretend für andere Votanten. (dsc)