Bella mia

Im Jahr 2009 legt ein Erdbeben die Stadt L'Aquila in Schutt und Asche.

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SGT-TT00-2308-040

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Im Jahr 2009 legt ein Erdbeben die Stadt L'Aquila in Schutt und Asche. In einer der Behelfsunterkünfte versuchen drei Menschen, den Weg zurück ins Leben zu finden: die Erzählerin Caterina, deren Zwillingsschwester Olivia umkam, Marco, Olivias heranwachsender Sohn, der nach dem Verlust niemanden mehr an sich heranlässt, und die alte Mutter, die sich um alle kümmern will und doch selbst am meisten Hilfe braucht. Wie soll man einem schweigsamen, störrischen Jugendlichen plötzlich Ersatzmutter sein, wie den eigenen Gefühlen wieder trauen und die Sicherheit finden, sich auf Neues einzulassen? Behutsam und auf ganz unterschiedlichen Wegen finden die drei allmählich aneinander Halt und den Mut, der Willkür und Vernachlässigung durch die Behörden zu trotzen und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

«Bella mia» ist ein eindringlicher Roman über Verlust und verschüttete Gefühle, aber auch über die Kraft, sich neu zu erfinden. Es ist eine gefühlvolle Geschichte einer Familie – traurig, hoffnungsvoll, voller Emotionen. Leserinnen und Leser finden in diesem Buch eine ruhige Geschichte über die Verarbeitung von Verlusten. Die Autorin Donatella Di Pietrantonio beschreibt auf herausragende Weise, wie facettenreich das Leben immer auch ist, unabhängig von allen äusseren Umständen.

Donatella Di Pietrantonio: Bella mia, Verlag: Antje Kunstmann, 226 Seiten www.lichtensteig.ch