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«Beim Auftritt vor Freunden ist man besonders nervös»

Nachgefragt

Zum 15. Mal findet diesen Samstag in Speicher die «Guggenacht» statt. OK-Chef Peter Breitenmoser ist seit Dezember mit der Vorbereitung des Anlasses beschäftigt. Obwohl gerade Sportferien sind, haben die Organisatoren der «Spyycher Chaosknaller» nicht mit sinkenden Besucherzahlen zu kämpfen. Das hängt auch mit ihren innovativen Ideen zusammen. Deren Umsetzung ist jeweils im Video zu sehen, das die Gugge jedes Jahr auf ihrer Webseite veröffentlicht.

Peter Breitenmoser, woran muss bei der Planung einer Guggenacht gedacht werden?

Die Organisation ist das A und O. Unter anderem müssen frühzeitig Lieferanten und Sponsoren angefragt werden. Glücklicherweise können wir aus den Erfahrungen der vergangenen Durchführungen schöpfen. Ein grosser Dank geht an die Gemeinde Speicher, die uns den Buchensaal jedes Jahr zur Verfügung stellt.

Ist die Planung beim 15. Mal also reine Routine?

Routine gibt es sicher in dem Sinn, dass jeder und jede weiss, was zu tun ist. Die Saalreservation tätigen wir zwei Jahre im Voraus. Der Raum ist optimal für unsere Guggenparty: Mit 600 Gästen füllen wir diesen jedes Jahr. Ausserdem ist er akustisch auf unseren Anlass ausgelegt. Mit der eigentlichen Planung fangen wir im Juni an. Dann fragen wir auch andere Guggen für Gastauftritte an.

Was können die Besucher denn erwarten?

Wir führen keinen klassischen Maskenball mit Verkleidung und Konfetti durch. Es ist vielmehr eine Guggenparty. Wir geben uns Mühe, jedes Jahr etwas Neues einfallen zu lassen. Vergangenes Jahr haben wir eine drei Meter hohe Bar aus künstlichen Eiswürfeln aufgebaut. Unsere Gäste erwarten, dass ihnen etwas geboten wird. Die steigenden Besucherzahlen zeigen, dass wir den Nerv der Zeit treffen.

Spielen Sie lieber zu Hause oder auswärts?

Diesen Samstag spielen wir vor Freunden, Familie und Bekannten. Sie haben einen kritischeren Blick auf unsere Darbietung als Leute, die uns nicht kennen. Das zwingt uns auch, immer wieder Neues einzustudieren und auszuprobieren. Da ist man sicherlich etwas nervös.

Haben Sie als OK-Chef überhaupt Zeit zum Feiern?

Am eigenen Fest haben die Mitglieder keine Zeit zum Festen. An diesem Abend sind wir voll und ganz eingespannt, da müssen wir in die Hosen steigen. Das holen wir aber an den Gastauftritten bei befreundeten Guggen nach. (sro)

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