Begeisternde Musikschüler

Vielfältige Musikstile im Zusammenspiel verschiedenster Musikinstrumente brachten dem Publikum die Möglichkeiten an der MS Toggenroll näher.

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Das Jugendblasensemble von Michel Niederhäusern begeisterte das Publikum. (Bild: pd)

Das Jugendblasensemble von Michel Niederhäusern begeisterte das Publikum. (Bild: pd)

NECKER. MS Toggenroll steht für Musikschule Toggenburg und Rock and Roll. Dieser Name entstand als Wortschöpfung vor zehn Jahren durch Schlagzeuger, wie der Schulleiter Hanspeter Schoch im Rahmen der Begrüssung erklärte. Dazu passten an diesem Mittwochabend in der Aula der Oberstufe Necker die durchgängig englischen Musiktitel im Programm.

Überraschende Facetten

Den Anfang machten zwei Gitarrenschülerinnen mit Marco Ricciardi, ihrem Lehrer und Organisator des Abends. Sie spielten mit «Dont know Why» und «Hallelujah» zwei ruhige Stücke. Besinnlich ging es weiter mit den zwei Querflötenspielerinnen Barbara Bollhalder und Florina Kunz sowie Mirjam Bollhalder an der Harfe. Diese entlockte anschliessend ihrem Instrument bei zwei melodiösen Solos gekonnt kontrastreiche Klänge. Janine Egger und Fabio Schefer überraschten zusammen mit ihrem Lehrer mit einem ungewohnteren Gitarren-Spiel. «I Remember You» lebte von sich harmonisch verbindenden Akkordabfolgen, unterbrochen von kurzen melodischen Einzeltoneinlagen. Ein Höhepunkt war das mit dem Kornett virtuos vorgetragene Stück «Say You Say Me» durch den Schüler Luca Bodmer.

Freude am Zusammenspiel

Mit Patrick Bodmer am Schlagzeug und dem Stück «Nandos Drumfever» ging dann die Post ab. Die temperamentvollen Wechsel brachten die Möglichkeiten dieses Instruments treffend zum Ausdruck. Darauf begeisterte in wechselnder Zusammensetzung auf hohem Niveau die Band unter der Leitung von Musiklehrer Maurizio Grillo mit ihren Sängerinnen. Den abschliessenden Höhepunkt inklusive Zugabe bestritt das Jugendblasensemble von Michel von Niederhäusern. Sie spielten grossartige Klassiker wie «Get You» und «Rock the Town». Die Freude am Zusammenspiel war bei den Schülerinnen und Schülern sichtbar und der kräftige Applaus der Zuhörerinnen und Zuhörer mehr als verdient. (pd)