Begegnung in einer fremden Welt

Tibi und seine Mütter Es ist die Geschichte von Tibi Lhundub Tsering, der 1963 als siebenjähriges Tibeter Flüchtlingskind zu seiner Pflegemutter in die Schweiz kommt.

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Tibi und seine Mütter Es ist die Geschichte von Tibi Lhundub Tsering, der 1963 als siebenjähriges Tibeter Flüchtlingskind zu seiner Pflegemutter in die Schweiz kommt. Tibi ist eines von 158 Kindern, die durch die private Hilfsaktion eines Industriellen aus Olten aus dem Kinderheim in Dharamsala (Nordindien) hierher vermittelt wurden. Kaum erwachsen, besucht Tibi seine Tibeter Eltern im Süden Indiens. Diese Begegnung war für den jungen Tibi eine grosse emotionale Herausforderung. Über vierzig Jahre später reist Tibi mit seiner Familie wieder nach Indien. Für Tibis Kinder wird es die erste Begegnung mit der Welt ihrer tibetischen Grossmutter. – Der Film zeigt auch Tibis Begegnung mit seiner Pflegemutter in Grüningen im Zürcher Oberland. Dialekt/Tibetisch/Deutsch, 75 Min. (ab 12)

Fr, 8.11., 20.15, anschliessend Apéro mit tibetischen Gästen So, 10.11., 17.30 (Wiederholung ohne Rahmenprogramm)

Weiterhin im Programm:

z'Alp Uffahre, Züglete, Öberefahre: Jede Region des Landes hat ihren eigenen Namen für das jährlich grösste und aufregendste Ereignis eines Bauern – den Alpaufzug. Dokumentarfilmer Thomas Rickenmann begleitet drei Familien auf eine abenteuerliche Reise in ihre Sommerresidenz. «z'Alp» zeigt vor atemberaubender Bergkulisse, welchen Belastungsproben die Bauern beim alljährlichen Umzug der Herden ausgesetzt sind. Dialekt, 102 Min. (ab 6/4)

Do, 7.11., 20.15 Fr, 8.11., 17.30 Sa, 9.11., 20.15 So, 10.11., 17.30 Mo, 11.11., + Mi, 13.11., 20.15

Am Hang Felix steht am Hang. Er hat nur eines im Kopf: Valerie. Seine Frau, mit der er 15 Jahre zusammen war, die ihn verlassen hat. Magisch zieht es Felix an den Ort der endgültigen Trennung im Tessin. «Am Hang» basiert auf dem gleichnamigen Roman von Markus Werner. Die Verfilmung von Regisseur Markus Imboden («Der Verdingbub») überzeugt durch eine elegante Inszenierung und die herausragend spielenden Darsteller Henry Hübchen, Martina Gedeck und Max Simonischek. Deutsch, 99 Min. (ab 16/14)

Fr, 8.11., 20.15 Sa, 9.11., 20.15 Mi, 13.11., 20.15

Behind the Candelabra Liberace (Michael Douglas) ist in den 70er-Jahren ein weltberühmter Superstar mit exzessivem Lebensstil. Im Zentrum der wahren Geschichte steht seine geheim gehaltene Beziehung zum wesentlich jüngeren Scott Thorson (Matt Damon), einem Jungen aus der Provinz, der von Liberace zum Prinzen an seiner Seite verwandelt wird. Anfangs noch von den Avancen des berühmten Mannes geschmeichelt, leidet Thorson später unter dessen Besitzergreifung. Deutsch, 118 Min. (ab 14/12)

Sa, 9.11., 17.30 Mo, 11.11., 20.15

Filth – Drecksau Detective Sergeant Bruce Robertson (James McAvoy) ist depressiv, intrigant, versoffen und korrupt. Was soll die Polizei von Glasgow bloss mit einer Drecksau wie ihm machen? Befördern! Zumindest träumt er davon. Denn wenn er den jüngsten Mordfall aufklärt, kehrt seine Frau zu ihm zurück. Bestimmt. Denkt er. Doch ist das Leben tatsächlich so leicht? Und ist Bruce wirklich der coole Typ, für den er sich hält? Die Antwort kennt nicht mal sein Psychiater. Deutsch, 97 Min. (ab 16/14)

So, 10.11., 20.15 Di, 12.11., 20.15

Vaters Garten «Vaters Garten» ist der Versuch einer persönlichen Geschichtsrevision von Peter Liechti. Ein Heimatfilm und eine Groteske, eine Studie über den Alltag seiner alten Eltern. Ein Film über das Verschwinden (fast) aller Werte, die bis vor kurzem noch etwas bedeutet haben, und ein Film gegen dieses Verschwinden. Ein Film über den grössten Bruch, den das Abendland seit seinem Bestehen erfahren hat, und ein Film gegen diesen Bruch. Und schliesslich eine Widmung an Liechtis Eltern und an all jene, welche inzwischen schon still und unauffällig verschwunden sind. Dialekt, 93 Min. (ab 12/10)

Fr, 8.11., 17.30 So, 10.11., 20.15

Turbo «Turbo» ist eine rasant schnelle Animationskomödie über die Aussenseiter-Schnecke Turbo, die wie durch ein Wunder Supergeschwindigkeit erlangt. Nachdem Turbo mit einer Gruppe von Artgenossen Freundschaft schliesst, erkennt er schnell, dass man nur gemeinsam stark ist. Anstatt sich in sein Schneckenhaus zu verkriechen, nimmt er seinen ganzen Mut zusammen und hilft seinen Freunden, ihre Träume zu verwirklichen. Deutsch, 96 Min. (ab 6/4)

Sa, 9.11., 17.30 Mi, 13.11., 15.00

S'chline Gspängst Seit Urzeiten haust auf Burg Eulenstein ein kleines Nachtgespenst. Es träumt davon, die Welt bei Tageslicht zu sehen. Doch auch sein Freund, der Uhu Schuhu, weiss keinen Rat. Während eine Eulenberger Schulklasse eine Nachtwanderung durch die Burg und das dortige Uhrenmuseum unternimmt, entdeckt der Schüler Karl das Gespenst, aber niemand will ihm glauben, dass er einen leibhaftigen Geist gesehen hat. Dialekt, 106 Min. (ab 6/4)

So, 10.11., 14.30 Mi, 13.11., 15.00

Rush Das Rennfahrerdrama zeichnet die legendäre Rivalität der beiden Formel-1-Piloten Niki Lauda (Daniel Brühl) und James Hunt (Chris Hemsworth) nach. Der Film besticht durch authentische Bilder und Erzählung, einen grossartigen Cast und den Zeitkolorit der 70er. Deutsch, 123 Min. (ab 8/6)

Di, 12.11., 20.15 (Letzte Vorstellung)

L'expérience Blocher «Das Experiment Blocher» ist die Begegnung eines Filmemachers mit dem Schweizer Politiker, der gehasst und verehrt wird wie kein anderer. Wahlkampf 2011.

Deutsch, 100 Min. (ab 10/6)

Do, 7.11., 20.15 (Letzte Vorstellung)

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