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«Beeindruckend hartnäckig»

Am Montag feiern viele Gäste von Rang und Namen in der Ziegelhütte den gleichentags gewählten Grossratspräsidenten Martin Breitenmoser. Landammann Roland Inauen lobt die Führung der Ratsverhandlung und erwähnt eine Besonderheit.
Werner Kamber
Reto Inauen, Hauptmann des Bezirks Appenzell, sowie Brigitte und Martin Breitenmoser. (Bild: wk)

Reto Inauen, Hauptmann des Bezirks Appenzell, sowie Brigitte und Martin Breitenmoser. (Bild: wk)

APPENZELL. Er ist, wie Hauptmann Reto Inauen vom gastgebenden Bezirk Appenzell in seiner Begrüssung sagte, als 22. Grossratspräsident der 5. aus dem Bezirk Appenzell. Appenzell sei der erste Bezirk, der zwei Brüder als Präsidenten habe, zuerst Sepp, und nun Martin Breitenmoser. 1996 habe letzterer seine Tätigkeit im Dienste der Öffentlichkeit als Bezirksrichter begonnen, wo er Präsident des Strafgerichtes geworden sei. Danach habe er in den Grossen Rat gewechselt. Er sei «beeindruckend hartnäckig», ein typischer Sachpolitiker über die Fraktionsgrenzen hinweg, sozusagen «multifraktional». Und er werde sich schwer tun, als Folge seiner neuen Funktion in den Diskussionen nichts zu sagen.

«Grossartige Führung»

Breitenmosers Frau Brigitte erhielt vom Hofer Hauptmann einen Blumenstrauss, weil ihr Mann nun viel abwesend sei – «aber wir geben ihn dir nach einem Jahr wieder zurück.» Breitenmoser selbst erhielt eine Brosche mit dem Appenzeller Wappen. Landammann Roland Inauen lobte die «grossartige Führung» der Ratsverhandlungen vorgestern Montag; damit sei ein Fünftel seines präsidialen Vorsitzes bereits vorbei. Dann fügte er schalkhaft hinzu, Martin Breitenmoser sei der mit Abstand älteste Präsident, den es je gab – «das ist ein Los, das du tragen musst.» So sei sein Amtsvorgänger Pius Federer noch nicht auf der Welt gewesen, als Martin Breitenmoser erstmals an die Landsgemeinde konnte. Er sei auch schon mehrfacher Grossvater, sehe aber jung aus. Die politische Bildung der Jugendlichen sei Breitenmoser in seinem Präsidialjahr ein Anliegen, so der Landammann weiter. Deshalb wolle er auch Projekte mit Schulklassen verwirklichen. Und zuletzt als Trostpflaster: «Denk dran, du musst nur ein Jahr lang das Maul halten.»

Vertrauen und Zutrauen

Der Geehrte selbst wertete seine Wahl als ein Zeichen des Vertrauens und des Zutrauens für diese Aufgabe. Seiner Frau Brigitte dankte er; sie sei als Beraterin, Ehe- und Familienfrau die wichtigste Person in seinem Leben. Die Feier wurde umrahmt von den Stegräflern und vom «hitzigen Chor», den sich Martin Breitenmoser ausdrücklich gewünscht hatte.

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