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BAZENHEID/ABU DHABI: «Es war ein unvergessliches Erlebnis»

Fabio Holenstein ist seit dem 8. Oktober in Abu Dhabi, wo er als Schweizer Meister der Massivholzschreiner an den ­Berufsweltmeisterschaften teilnahm. Am Mittwoch sind die Wettkämpfe zu Ende gegangen. Der 20-Jährige sagt am Telefon, wie es ihm ergangen ist.
Beat Lanzendorfer
Familie Holenstein: Yael, Mutter Irene, Vater Kurt, Fiona, Fabio, Aline und Andrin (von links). (Bilder: PD)

Familie Holenstein: Yael, Mutter Irene, Vater Kurt, Fiona, Fabio, Aline und Andrin (von links). (Bilder: PD)

Fabio Holenstein, wie heiss ist es zurzeit in Abu Dhabi?
Es ist immer etwa 35 Grad.

Bereiteten Ihnen die hohen Temperaturen Probleme beim Wettkampf?
Nicht wirklich, die Hallen und Zelte waren klimatisiert. Es war konstant 21 Grad.

Sie weilen seit dem 8. Oktober in Abu Dhabi. War es schwierig, während mehr als einer Woche vor Ort die Konzen­tration ­aufrechtzuerhalten?
Nein, wir konnten uns in den ­ersten vier Tagen akklimatisieren, nutzten die Zeit, die Stadt zu ­besichtigen und im Team etwas Mentaltraining zu machen. Die Spannung baute sich dann auf, als wir in der Halle unsere Arbeitsplätze einrichteten.

Gab es noch Möglichkeiten zum Trainieren?
Nein, das war auch nicht vorge­sehen. Dafür hatten wir im Vorfeld genügend Zeit.

Waren alle Teilnehmer im selben Hotel untergebracht?
Das sogenannte «Pre-Camp», das Hotel der Schweizer Dele­gation, war etwas ausserhalb auf einem Hügel gelegen.

Waren vor oder während des Wettkampfes Kontakte mit Teilnehmern anderer Länder möglich?
Vorher nicht. Während der Wettkampfpausen blieb jeweils kurz Zeit, um mit anderen Teilnehmern zu reden.

Sie erhielten vor Ort viel Unterstützung von Ihrer Familie. Konnten Sie diese überhaupt wahrnehmen? Hatten Sie während der Prüfungen Kontakt mit Ihr?
Die Besucher sind durch eine Abschrankung einen Meter von einem entfernt. Ich habe es immer gespürt, wenn ich von Schweizern oder von meiner Familie beobachtet worden bin. Das war immer sehr motivierend und überhaupt nicht störend.

Nun sind die viertägigen Wettkämpfe vorbei. Wie ist es Ihnen gelaufen?
Ich musste einen Rahmen und ein Pult herstellen. Beim Rahmen lief nicht alles rund, weil ich zum Schluss etwas in Zeitnot geriet. Beim Pult hingegen bin ich mit dem Verlauf sehr zufrieden.

Was sagt Ihnen Ihr Gefühl?
Weil mir der zweite Teil mit dem Pult gut gelaufen ist, habe ich ein gutes Gefühl.

Was überwiegt mehr? Die ­Erleichterung, dass die Anspannung vorüber ist, oder die Freude, dabei gewesen zu sein?
Ich möchte beides nicht missen. Klar bin ich froh, dass es vorüber ist. Gleichzeitig war es ein unvergessliches Erlebnis, das in dieser Art einmalig ist.

Fliegen Sie und Ihre Familie gemeinsam in die Schweiz zurück. Was ist bis zum Rückflug noch geplant?
Am Donnerstagabend findet die Rang­verkündigung statt. Morgen Freitag fliegt meine Familie zurück. Weil die Schweizer Delegation noch einen Tag in Dubai weilt, geht’s für uns erst am Samstag retour in die Schweiz.

Konnten Sie die Gegend um Abu Dhabi geniessen? ­Würden Sie dort einmal Ferien machen?
Man soll bekanntlich niemals nie sagen. Weil die arabischen Emirate aber nicht unbedingt mein er­klärtes Lieblingsziel sind, fand ich es schön, das Land einmal auf diese Art kennen zu ­lernen. Der Prunk und die überdimensionalen Bauten sind beeindruckend.

Das Interview wurde via Telefon am Mittwochnachmittag geführt.
Informationen: www.worldskillsabudhabi2017.com

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