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BAZENHEID: Zahlenspiele mit Tausendernoten

Die Clientis Bank Toggenburg (CBT) entrichtet auf ihre Aktien weiterhin eine unveränderte Dividende von zehn Prozent. Den Platz im Verwaltungsrat für die zurückgetretene Rita Ebneter nimmt Christoph Häne ein.
Beat Lanzendorfer
Die Führung der Clientis Bank Toggenburg, von links: Rita Ebneter (Rücktritt aus VR), Christoph Häne (neu im VR), Ulrich Weber, Präsident des Verwaltungsrates (VR), Albert Schmid, Gertrud Schmucki, Vorsitzende der Geschäftsleitung, Marcel Widmer und Patrick Brändle.

Die Führung der Clientis Bank Toggenburg, von links: Rita Ebneter (Rücktritt aus VR), Christoph Häne (neu im VR), Ulrich Weber, Präsident des Verwaltungsrates (VR), Albert Schmid, Gertrud Schmucki, Vorsitzende der Geschäftsleitung, Marcel Widmer und Patrick Brändle.

Beat Lanzendorfer

beat.lanzendorfer

@ toggenburgmedien.ch

Schauplatz Ifanghalle: Darin finden nicht nur Menschen Platz. Man könnte sie auch mit Tausendernoten füllen. Diesen Vergleich zog Verwaltungsratspräsident Ulrich Weber, um den 592 Aktionären und Aktionärinnen an der Aktionärsversammlung der CBT zu veranschaulichen, wie hoch die Verschuldung der Länder in der Eurozone ist.

Zu den Details: Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien sind mit 9600 Milliarden Euro in der Kreide. Dies entspricht einem Volumen von 13 758 Kubikmetern in Tausendernoten. Man könnte damit die Dreifachturnhalle bis unter die Decke füllen und hätte trotzdem zu wenig Platz, denn sie hat ein Volumen von 9720 Kubikmetern. Und um allfällige Zweifler zu überzeugen: «Ich habe mich nicht verrechnet, die Zahlen stimmen», erklärte Ulrich Weber.

Er konnte die Aktionäre aber beruhigen: «Mit einer Verschuldung von 33 Prozent des Bruttoinlandproduktes gehört die Schweiz zu den Vorzeigeländern. Ganz im Gegensatz zur Eurozone, in welcher der Wert bei 90 Prozent liegt, obwohl die vereinbarte Obergrenze ursprünglich bei 60 Prozent festgesetzt worden war.» Erfreut zeigte sich Ulrich Weber über die Anwesenheit von Gemeindepräsidentin Imelda Stadler, Lütisburg, sowie ihrer männlichen Kollegen Renato Truniger, Mosnang, und Roman Habrik, Kirchberg.

Die Bank liefert ein gutes Jahresergebnis ab

Für die weniger Schwindel erregenden, dafür mit schwarzer Tinte geschriebenen Zahlen war Gertrud Schmucki, die Vorsitzende der Geschäftsleitung, bei ihren Ausführungen zuständig. Die Bilanzsumme der CBT erhöhte sich um 23,2 Millionen auf 773,6 Millionen Franken. Mit 2,861 Millionen Franken (Vorjahr 2,679 Millionen Franken) fällt auch der Jahresgewinn höher aus. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft stieg trotz tieferer Zinssätze um 51000 Franken auf 8,59 Millionen Franken.

Dank konsequenter Kostenkontrolle liegen die Aufwendungen beim Personal bei rund 3,3 Millionen Franken (Vorjahr 3,5 Millionen Franken). «Unsere eigenen Mittel betragen neu 70,1 Millionen Franken. Wir erreichen die Mindestkennzahlen bei weitem und sind stolz, uns als sub­stanzstarke Regionalbank präsentieren zu können», schloss sie ihren Jahresbericht. Den Antrag des Verwaltungsrates, eine Dividende in der Höhe von zehn Prozent auszuzahlen, segneten die Aktionäre einstimmig ab.

Rita Ebneter gehört seit 2005 dem Verwaltungsrat der CBT an. Obwohl kein Wahljahr, hat sie sich zum Rücktritt entschlossen. Für sie übernimmt Christoph Häne, der langjährige und Ende 2016 zurückgetretene Kirchberger Gemeindepräsident. Er wurde ohne Gegenstimme gewählt. Mit Manfred Morawetz (30 Jahre), Rosi Morawetz (15 Jahre), Doris Forster (20 Jahre) und Michael Beuggert (5 Jahre) fanden jene Mitarbeiter Erwähnung, die ein Arbeitsjubiläum feiern. Im Weiteren ist Sandro Mauret mit der Handlungsvollmacht ausgestattet und Pius Büeler nach 45 Jahren bei der CBT am 30. Dezember 2016 in die verdiente Pension verabschiedet worden.

Die Bank organisiert seit Jahren ein Herbstgespräch. Am 20. September berichten im Kirchberger «Toggenburgerhof» Werner van Gent und Pascal Weber, Nahostkorrespondenten des Schweizer Fernsehens, aus ihrem Arbeitsalltag, der sie oft in Krisengebiete führt. Die CBT pflegt ihre Geschäftsbeziehungen in der Region. Einen Hauch von Welt erlebten die Anwesenden mit dem Auftritt des Radfahrer-Vereins Sirnach. Im Speziellen die Vorführung der aktuellen Weltmeisterinnen im Kunstrad-Vierer entlockte dem Publikum mehrfach spontanen Applaus.

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