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BAZENHEID: Stehende Ovationen für den Pfarrer

Die Evangelische Kirchbürgerversammlung Kirchberg wählte zwei Mitglieder neu in die Kirchenvorsteherschaft. Der neue Pfarrer Martin Schweizer tritt sein Amt am 1. Juli an.
Peter Jenni
Hinten von links: Herbert Mettler und Barbara Moser, neu, Sybille Eberle, Peter Schweizer, Charlotte Hollenstein (bisher), Margrit Gretler (Rücktritt). Vorne: Präsident Harald Frauenfelder (bisher), Pfarrer Martin Schweizer (neu), Arnold Rohner (Rücktritt). (Bild: Peter Jenni)

Hinten von links: Herbert Mettler und Barbara Moser, neu, Sybille Eberle, Peter Schweizer, Charlotte Hollenstein (bisher), Margrit Gretler (Rücktritt). Vorne: Präsident Harald Frauenfelder (bisher), Pfarrer Martin Schweizer (neu), Arnold Rohner (Rücktritt). (Bild: Peter Jenni)

Was lässt das Herz eines Präsidenten höherschlagen, als einem vollen Saal gegenüberzutreten und die Kirchbürgerinnen und Kirchbürger zur Kirchgemeindeversammlung willkommen zu heissen? Unter den Anwesenden der zur Wahl stehende Pfarrer Martin Schweizer. Bevor Harald Frauenfelder das Wort erhielt, erklangen vom Singtreff «Am Himmel stoht es Sternli z’Nacht» und ein weiteres Lied, mit denen «der etwas andere Kirchenchor» das Publikum erfreute. In seinem Rückblick betonte der Präsident, dass nach der Kündigung von Pfarrer Jeremias Treu intensiv an dessen Nachfolge gearbeitet und die Übergangszeit organisiert worden sei. Da in der Gemeinde die beiden pensionierten Pfarrherren Gerhard Bader und Martin Bosshard ansässig seien, habe das Gemeindeleben ohne Unterbruch weitergeführt werden können. Die beiden hätten sich bereit erklärt, ihre Aufgaben bis zum Amtsantritt des neuen Pfarrers weiter zu führen. Mit Dankesworten und Blumen bedankte sich Harald Frauenfelder bei den beiden Geistlichen, was die Anwesenden mit grossem Applaus ebenfalls taten.

Zur Versammlung hatten sich im Kirchgemeindehaus Bazenheid von 1500 Kirchbürgerinnen und -bürgern deren 70 eingefunden. Die Jahresrechnung mit einem Gewinn von gut 100000 Franken wurde genehmigt, wie das Budget, das infolge diverser Revisionsarbeiten mit einem Verlust von gut 71 000 Franken rechnet. Dabei ist zu beachten, dass für die Aussenrenovierung des Kirchturms und der Westfassade der Kirche sowie der Einbau eines zusätzlichen Fensters an der Westfassade und einer schalldämmenden Decke in der Glockenstube im Voranschlag der Betrag von 100 000 Franken bereits berücksichtigt ist. Die Arbeitsausführung ist für den Spätsommer geplant. Auf die Gesamterneuerungswahlen haben Arnold Rohner (Kassier) und Margrit Gretler (Familienkirche/Senioren), beide Bazenheid, ihren Rücktritt aus der Kirchenvorsteherschaft (Kivo) erklärt. Mit der Wahl von Herbert Mettler, Gähwil und Barbara Moser, Bazenheid, konnten Lücken vermieden werden. Die Kivo 2018 bis 2022 besteht aus Harald Frauenfelder, Gähwil, Präsident, Sybille Eberle, Kirchberg, Aktuarin, Peter Schweizer, Bazenheid, Liegenschaften, Charlotte Hollenstein, Dietschwil, kirchliche Unterweisung (alle bisher), Herbert Mettler, Gähwil und Barbara Moser, Bazenheid (neu). Die GPK stellte sich geschlossen zur Wiederwahl.

Haupttraktandum war die Wahl von Pfarrer Martin Schweizer, der von Würenlos (AG) nach Bazenheid gekommen war und sich mit sympathischen Worten vorstellte. Er sei gerne Pfarrer und schätze die Kontakte mit den Menschen auch während der Woche, erklärte er. Seine Wahl erfolgte einstimmig. Mit Blumen und stehendem Applaus wurde der neue Geistliche willkommen geheissen.

Zehn Jahre Mitarbeit als Sekretärin

Schliesslich ehrte Harald Frauenfelder Mitarbeiterin Mirjam Sturzenegger, die seit zehn Jahren als Sekretärin tätig ist und in dieser Zeit mit Martin Schweizer den dritten Pfarrer kennen lernen konnte. Auch sie erhielt Blumen, wie auch weitere Geehrte. Verabschiedet wurden Bettina Emmenegger, Katechetin und Pascal Bösch, Pfeffersternprogramm. Zum Schluss bedankte sich Harald Frauenfelder bei allen am Kirchenleben Beteiligten, wobei er die Behördenmitglieder mit einer Lilie beschenkte. Sein Wunsch, «alle Dörfer sollen zusammen eine Einheit bilden, wo immer alle willkommen sind».

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