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BAZENHEID: Eine Zukunft am neuen Standort

Mit der Grundsteinlegung des neuen Werk- und Bürogebäudes im Industriegebiet hat das Regionalwerk Toggenburg RWT die Weichen für die Zukunft gestellt. Mit dem Bezug wird in der zweiten Jahreshälfte des kommenden Jahres gerechnet.
Beat Lanzendorfer
Im Beisein von rund 40 aller am Neubau beteiligten Vertreter versenkt RWT-Geschäftsführer Andreas Jossi, zweiter von rechts, die Zeitkapsel (am Boden stehend) in das Fundament des Neubaus an der neuen Industriestrasse in Bazenheid. (Bilder: Beat Lanzendorfer)

Im Beisein von rund 40 aller am Neubau beteiligten Vertreter versenkt RWT-Geschäftsführer Andreas Jossi, zweiter von rechts, die Zeitkapsel (am Boden stehend) in das Fundament des Neubaus an der neuen Industriestrasse in Bazenheid. (Bilder: Beat Lanzendorfer)

Der bisherige Standort des Regionalwerk Toggenburg RWT an der Neudorfstrasse in Kirchberg genügt seit längerem nicht mehr den heutigen Anforderungen, die an einen Energieversorger gestellt werden. Das Bedürfnis eines Neubaus mit Werk- und Bürogebäude besteht schon über einen langen Zeitraum. Nach intensiver Suche konnte das Unternehmen Ende 2014 von der Gemeinde Kirchberg an der neuen Industriestrasse in Bazenheid ein passendes Grundstück erwerben.

Im Juni 2015 lanciert die RWT einen Projektwettbewerb. Aus 76 Bewerbungen werden 16 zugelassen, ein Projekt auszuarbeiten und einzureichen. Sechs Monate später geht das Architekturbüro CN-Architekten aus Bregenz als Wettbewerbsgewinner hervor. Bis im Sommer 2016 wird das Projektteam zusammengestellt – anschliessend die Verträge ausgearbeitet. Die Straffung des Bauvorhabens sowie die Baueingabe erfolgten im vergangenen Jahr.

Baubeginn im Januar dieses Jahres

Nach Erteilung der Baubewilligung sind die Bagger Ende Januar dieses Jahres aufgefahren. Am Montag luden Geschäftsleitung und Verwaltungsrat der RWT alle am Bau beteiligten Vertreter zur Grundsteinlegung ein – zugegen waren rund 40 Personen. Für Rudenz Egli, Verwaltungsratspräsident der RWT, gehört der Bau zu jenen Eckpfeilern, welche den Fortbestand des Energieversorgers sicherstellen. «Wir bauen an der Zukunft der RWT». Roman Habrik, Kirchberger Gemeindepräsident, war ebenfalls vor Ort und ging auf die Geschichte der RWT ein. Im Jahr 1920 habe noch die SAK (St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke) die Gemeinde Kirchberg mit Strom versorgt. Laut dessen Informationen sei das Netz der Gemeinde eines der unrentabelsten des ganzen Kantons gewesen. Acht Jahre später kam es zur Gründung der EVK, der Energieversorgung Kirchberg. Die Übernahme der Stromversorgung durch die Gemeinde habe damals zu Meinungsverschiedenheiten geführt.

«Der Neubau wird das vor 50 Jahren bezogene alte Verwaltungsgebäude ablösen. Das Regionalwerk ist nicht mehr wie zu den Anfängen nur Stromversorger, sondern ebenfalls ein verlässlicher Partner in den Bereichen Strom, Wasser, Kommunikation, Fernwärme und weiterer Dienstleistungen», sagte Roman Habrik. Der Zufall spiele ebenfalls mit, sei es doch ein Jubiläumsjahr, denn die Gründung der Energieversorgung Kirchberg gehe auf 1928 zurück. Die Fernwärme sei ebenfalls ein wichtiges Thema, habe die RWT doch mit dem Baustart des Netzes in Bazenheid letztes Jahr einen weitsichtigen Entscheid gefällt. Selbstverständlich werde auch der Neubau mit Fernwärme versorgt.

Eine Zeitkapsel wird im Boden versenkt

Die eigentliche Grundsteinlegung wurde mit dem versenken einer Zeitkapsel ins Fundament des Neubaus vollzogen. Darin enthalten sind Münzen mit Jahrgang 2018, ein «Toggenburger Tagblatt» (Ausgabe 26. März), ein Geschäftsbericht 2016 der RWT, ein altes Handy, Bau- und Ausführungspläne, ein Wetterbericht sowie weitere Unterlagen, welche den Finder in ferner Zukunft darüber aufklären soll, aus welcher Zeitepoche das gefundene Material stammt.

Beat Lanzendorfer

beat.lanzendorfer@

toggenburgmedien.ch

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