BAZENHEID: Diese Projekte sollen die Engpässe an den Schulen lindern

Neu- und Anbauten sollen die räumlichen Engpässe an den Schulen lindern. Alle eingereichten Varianten des lancierten Projektwettbewerbs konnten am Wochenende im Primarschulhaus an der Neugasse besichtigt werden. Darunter die Sieger.

Beat Lanzendorfer
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Christian Suter, Schwabe Suter Architekten, Roman Habrik, Gemeindepräsident, Orlando Simeon, Schulratspräsident, und Daniel Cavelti, Daniel Cavelti Architektur AG, informierten am Freitagabend über die Siegerprojekte. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Christian Suter, Schwabe Suter Architekten, Roman Habrik, Gemeindepräsident, Orlando Simeon, Schulratspräsident, und Daniel Cavelti, Daniel Cavelti Architektur AG, informierten am Freitagabend über die Siegerprojekte. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die Bautätigkeit in Bazenheid und die damit gestiegene Schülerzahl führten dazu, dass sämtliche Möglichkeiten, in den bestehenden Anlagen zusätzlichen Schulraum zu schaffen, ausgeschöpft werden mussten. In Kirchberg ist die Situation weniger angespannt, Engpässe sind trotzdem vorhanden. Zurzeit wird der Fokus aber auf Bazenheid gelegt.

Aktuell werden am Standort Neugasse drei Kindergartenklassen im Altbau und sieben Primarschulklassen unterrichtet. Im bestehenden Schulhaus Neugasse wird Raum durch das nahe gelegene Oberstufenschulhaus Flurstrasse genutzt.

Das Siegerprojekt der Schulraumerweiterung des Primarschulhauses Neugasse des Architekturbüros Schwabe Suter Architekten, Zürich. (Bild: Visualisierung: Gemeinde Kirchberg)

Das Siegerprojekt der Schulraumerweiterung des Primarschulhauses Neugasse des Architekturbüros Schwabe Suter Architekten, Zürich. (Bild: Visualisierung: Gemeinde Kirchberg)

Die gestiegenen Schülerzahlen führten dazu, dass schon im Jahre 2015 ein Kindergartenprovisorium für eine Klasse erforderlich war. Weiterer Raum wird dringend benötigt. Um aufgrund der prognostizierten Schülerzahlen genügend Schulraum zur Verfügung zu stellen, entschieden sich die Verantwortlichen für ­einen Neubau an der Neugasse sowie einen Anbau beim Oberstufenschulhaus.

Nachwachsender Rohstoff Holz wird favorisiert

Der eingeschossige Kindergarten des Architekturbüros Schwabe Suter Architekten, Zürich. (Bild: Visualisierung: Gemeinde Kirchberg)

Der eingeschossige Kindergarten des Architekturbüros Schwabe Suter Architekten, Zürich. (Bild: Visualisierung: Gemeinde Kirchberg)

Im Februar dieses Jahres hat die Gemeinde an einer Informationsveranstaltung informiert, dass bis zu den Sommerferien in Bazenheid ein Schulpavillon mit vier Schulzimmern errichtet wird. Dieser ist mittlerweile in Betrieb. Im Weiteren wurde ein Projektwettbewerb für die Schulraumerweiterung an der Neu­gasse ausgeschrieben, den die Arbeitsgemeinschaft Schwabe Suter Architekten mit ihrem Projekt «Dino» für sich entschieden hat. Dieses beinhaltet das Primarschulhaus und einen eingeschossigen Kindergarten. Auffallend dabei: «Dino» ist als Holzbau gedacht und kann damit aus nachwachsendem Rohstoff gebaut werden.

Sporthalle kann nachträglich errichtet werden

Zur Ausstellung am Wochenende gehörten Pläne des Anbaus am bestehenden Oberstufenschulhaus an der Flurstrasse. Dieser Anbau ist aber nicht Bestandteil des Wettbewerbs. Der Erweiterungsbau wurde in einem separaten Verfahren als Honorarsubmission ausgeschrieben. Von den Bewerbungen hat die Daniel Cavelti Architektur St. Gallen am meisten überzeugt. Ale ausgewählten Projekte sind so konzipiert, dass sich zu einem späteren Zeitpunkt eine angedachte Sporthalle sinnvoll ins Gelände integrieren lässt.

Info-Veranstaltung

Der Gemeinderat informiert am 11. Dezember, 19.30 Uhr, im Toggenburgerhof über die anste­henden Schulraumprojekte in Kirchberg und Bazenheid und die finanziellen Auswirkungen. Konkret geht es um die Schulraumerweiterung und den Neubau der Mehrzweckhalle Sonnenhof in Kirchberg sowie über das Primarschulhaus an der Neugasse und die Schulraumerweiterung Oberstufe Flurstrasse, beide in Bazenheid. Der gleiche Anlass wird am 17. Januar 2018 in Bazenheid wiederholt.