BAZENHEID: Bauprojekt wechselt Besitzer

Auf der Spelteriniwiese sollen bis 2020 altersgerechte Kleinwohnungen und ein Alterszentrum entstehen. Die bisherige Eigentümerin hat das Projekt verkauft, bleibt aber trotzdem beteiligt.

Ruben Schönenberger
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So soll sich das künftige Pflegezentrum von der Spelterinistrasse her gesehen präsentieren.

So soll sich das künftige Pflegezentrum von der Spelterinistrasse her gesehen präsentieren.

Die Spelteriniwiese mitten in Bazenheid soll überbaut werden (unsere Zeitung berichtete). Auf dem rund 7000 Quadratmeter grossen Areal entsteht ein Miniquartier, in das unter anderem auch das Alterszentrum Tertianum Rosenau umziehen soll. Der Mietvertrag der Rosenau am jetzigen Standort in Kirchberg läuft 2021 aus.

Entwickelt hat das Projekt die R&B Property Invest AG mit Sitz in Frauenfeld, die 2014 auch die beiden Parzellen auf der Spelteriniwiese gekauft hatte. Nun wurde das Grundstück inklusive dem entwickelten Projekt und den vertraglichen Pflichten der Rosenau von der Sammelstiftung Vita gekauft, wie diese in einer Mitteilung schreibt. Diese wurde 2004 von der «Zurich» gegründet. Gemäss Angaben der Stiftung sind ihr rund 20000 Unternehmen mit insgesamt 120000 Versicherten angeschlossen.

Investitionsvolumen von 46 Millionen Franken

Wie die Stiftung in der Mitteilung schreibt, würden Pensionierte künftig den Wohnungsmarkt stärker prägen: «Hier setzt die Strategie der Sammelstiftung Vita an: bezahlbaren Wohnraum mit Service für die Zeit nach der Pensionierung anbieten.» Zu diesem Zweck sollen 40 altersgerechte Kleinwohnungen entstehen. Im Alterszentrum sind rund 70 Pflegeplätze geplant. Im Erdgeschoss der Bauten sollen zudem Gewerbeflächen zur Verfügung stehen. Das Investitionsvolumen beziffert Vita mit 46 Millionen Franken.

Verkaufende Firma bleibt beteiligt

In der Mitteilung zeigt sich auch Roman Habrik, Kirchberger Gemeindepräsident, zufrieden: «Diese Art von Wohnprojekt ermöglicht unseren Einwohnerinnen und Einwohnern ein langes selbstbestimmtes Wohnen.» Die R&B Property Invest AG als bisheriger Eigentümer und Projektentwickler bleibt beteiligt. Sie wurde von der Vita als Totalunternehmer angestellt. «Die R&B Property Invest AG hat die Überbauung als Totalunternehmen entwickelt und verfügt über umfassendes Wissen über das Projekt, was für die Realisierung von Vorteil ist», sagt Mediensprecherin Nathalie Vidal. Diese Vorgehensweise sei bei derartigen Projekten durchaus üblich. Baustart für das Projekt ist im kommenden Frühjahr. Die Baubewilligung liegt vor. Verläuft alles nach Plan, sind die Arbeiten bis 2020 abgeschlossen.

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