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BAZENHEID: Armenische Klänge in der Alten Zwirnerei

Am Sonntag, 26. November, gastiert das Manesse-Quartett mit einem attraktiven Programm von zwei Komponisten in Bazenheid.
Treten am Sonntag in der Alten Zwirnerei auf (von links): Sybille Bremi (Violoncello), Nathalie Hubler (Rezitation), Antonia Ruesch (Violine), Brigitte Maier (Viola), Christine Baumann (Violine). (Bild: PD)

Treten am Sonntag in der Alten Zwirnerei auf (von links): Sybille Bremi (Violoncello), Nathalie Hubler (Rezitation), Antonia Ruesch (Violine), Brigitte Maier (Viola), Christine Baumann (Violine). (Bild: PD)

Die Kulturkommission der Alten Zwirnerei Mühlau Bazenheid freut sich, Musikliebhaber auf dieses ganz spezielle Konzert aufmerksam zu machen. Das Manesse-Quartett hat sich durch seine ganz der Authentizität verpflichteten Aufführungen und seine musikalische Entdeckungsfreude einen Namen gemacht. Es lädt diesmal zu einer musikalischen Reise nach Armenien ein; das Konzert beginnt um 16 Uhr. Das schwere Schicksal des armenischen Volkes ist bekannt. Umso mehr ist es zu begrüssen, dass seine reichhaltige Kultur weiter wirkt, erinnert und gelebt wird. Auf dem Programm stehen Werke des armenischen Komponisten und Volksgutsammlers Vardapet Komitas sowie von Jeff Manookian.

Musik, ergänzt mit Rezitationen

Vardapet Komitas (1869–1935) war ein armenischer Komponist und Priester, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, armenische Volkslieder zu sammeln, zu arrangieren und herauszugeben. Von ihm waren an die 3000 solcher Werke erhalten, welche das dörfliche Leben besingen, aber auch an das Leid der Verfolgungen erinnern, die sein Volk getroffen haben. Leider sind viele Lieder im Völkermord von 1915 verloren gegangen. Zeitgenössische Komponisten lassen sich immer wieder von Melodien inspirieren, welche aus der Sammlung von Komitas stammen.

Jeff Manookian (geboren 1953) ist ein amerikanischer Komponist mit armenischen Wurzeln. In seinen «Dances of Gregory» nimmt er Melodien von Komitas auf und fügt sie in eine moderne musikalische Sprache, die den Charakter dieser Musik in neuer Form wiedergibt.

Die Kulturkommission Alte Zwirnerei Mühlaus freut sich, das bewährte Ensemble mit Musikerinnen aus der Region mit einem neuen Programm im Ulrich-Bräker-Saal willkommen zu heissen. Der Schwung, der dieses Ensemble auszeichnet, seine Freude, sein minutiöses Zusammenspiel und sein Geschick, Tradition mit unserer Zeit zu verbinden, sind bekannt. Das musikalische Programm wird ergänzt durch Rezitationen. Schauspielerin Nathalie Hubler liest Texte und Gedichte von Jeghische Tscharenz, Andrej Bitow und anderen.

Das Restaurant Zwirnereistube ist vor und nach dem Konzert für Getränke, Imbisse und Kuchen geöffnet. Der Eintritt ist gratis, die Organisatoren ersuchen um eine Kollekte. (pd)

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