Baustart in der Überbauung "Waldegg" in Herisau

Herisau bekommt eine neue Siedlung. Der Bau der 40 Wohnungen hat begonnen. Am Freitag fand der Spatenstich statt.

Nadine Küng
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Bei der Überbauung «Waldegg» sollen acht neue Mehrfamilienhäuser mit total vierzig Wohnungen entstehen. (Visualisierung: PD)

Bei der Überbauung «Waldegg» sollen acht neue Mehrfamilienhäuser mit total vierzig Wohnungen entstehen. (Visualisierung: PD)

Mit dem Spatenstich haben die Arbeiten für die Überbauung «Waldegg» in Herisau gestern begonnen. Philipp Studer, Vorsitzender der Geschäftsleitung der DS Architektur AG, hielt eine Ansprache und würdigte dabei das Projekt. Es entsteht eine neue Wohnsiedlung. Die Bauherrschaft Tecti AG aus Teufen plant den Bau von acht Mehrfamilienhäusern. Ein bestehendes Gebäude muss dafür weichen. Erste Arbeiten laufen bereits.

Die Siedlung wird im Nordosten von Herisau erbaut, zwischen der Kasernen- und der Waldeggstrasse. Sechs der acht Bauten, die vorgesehen sind, werden definitiv realisiert. Für zwei weitere, die direkt an der Kasernenstrasse stehen sollen, laufen momentan noch Abklärungen. «Sie sind jedoch ebenfalls bewilligt», sagt der Bauleiter Andreas Graf von der DS Architektur AG.

Insgesamt sollen vierzig Wohnungen entstehen, wovon 19 Eigentums- und 21 Mietwohnungen sind. Sie verfügen jeweils über 2½, 3½ oder 4½ Zimmer. «Dieses Angebot spricht eine breite Zielgruppe an – Alleinstehende und Paare genauso wie Familien», so Graf. Die Anlage wird rollstuhlgängig sein. Bei den Parterrewohnungen gibt es jeweils Zugang zu Grünflächen.

Die Wohnflächen werden laut der Bauherrschaft grosszügig gestaltet. Geheizt wird mit einer Erdsondenwärmepumpe. Zu jeder Wohnung gehört entweder ein gedeckter Sitzplatz, Balkon oder eine Terrasse sowie ein separates Kellerabteil. Ausserdem entstehen im Untergeschoss ein Velo- und ein Trockenraum sowie siebzig Tiefgaragenplätze. Elf Besucherparkplätze gehören zur neuen Überbauung dazu. Remo Ulrich, Verkaufsleiter von der Tecti AG, nennt ein Preisbeispiel: «Für eine 4½-Zimmer-Wohnung wird mit Beträgen ab 790 000 Franken zu rechnen sein.»

Bereits mit dem Aushub begonnen

Mit dem Aushub hat die Tiefbaufirma Zimmermann AG aus Appenzell bereits begonnen. Ab März wird auch die Baumeisterfirma Brühwiler AG aus Oberbüren die Arbeit aufnehmen. Gebaut wird in zwei Etappen. Zuerst wird der Bau der oberen sechs Gebäude in Angriff genommen. In einer zweiten Phase werden die beiden Häuser an der Kasernenstrasse errichtet, sofern alle Abklärungen abgeschlossen sind. Ab Ende 2021 sollten die ersten Wohnungen bezogen werden können. Eine grosse Schwierigkeit stelle der heikle Baugrund dar. «Wir mussten hier viel in die Hangsicherung investieren. Es ist nicht klar, wie viel Zeit uns das in Zukunft noch kosten wird», sagt Andreas Graf. Darauf würde es unter anderem ankommen, ob der Zeitplan eingehalten werden kann.