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BAUERNVEREIN: Rochaden im Vorstand

Vergangenen Donnerstagabend lud der Bauernverein Toggenburg zur HV in die Markthalle Wattwil. An der Versammlung wurden ein neues Vorstandsmitglied und ein neuer Vizepräsident gewählt.
Patricia Wichser
Sepp Länzlinger, Präsident Bauernverein Toggenburg, ehrte Toni Huber, scheidender Vizepräsident SGBV, und Erika Schlegel, scheidendes Vorstandsmitglied SGBV (von links).

Sepp Länzlinger, Präsident Bauernverein Toggenburg, ehrte Toni Huber, scheidender Vizepräsident SGBV, und Erika Schlegel, scheidendes Vorstandsmitglied SGBV (von links).

Patricia Wichser

redaktion@toggenburgmedien.ch

Der Präsident des Bauernvereins Toggenburg, Sepp Länzlinger, begrüsste die zahlreich erschienenen Vereinsmitglieder im Restaurant der Markthalle in Wattwil. In seinem Jahresbericht blickte er auf ein turbulentes Jahr 2016 zurück. Ein kalter Frühling und ein sehr nasser Vorsommer erschwerte die Heuernte im Toggenburg. Der schöne Restsommer und auch der Herbst glichen die Bilanz aus und so waren die Futtererträge über das ganze Jahr aufsummiert sehr gut. Die Toggenburger Messe, der Bauernmarkt und die Regionalschau Toggenburg waren sehr gut besucht und ein voller Erfolg. Mit Sorge blicken die Toggenburger jedoch auf die tiefen Milchpreise. Ebenfalls schlecht ist die Situation auf dem Schweinemarkt. Gute Preise konnten hingegen beim roten Fleisch (Kühe, Rinder, Muni und teilweise Kälber) erzielt werden.

Zwei Sitze weniger

Cornell Thalmann, Aktuar, und Christian Gross, Vizepräsident, traten an der Hauptversammlung ab. Als neues Vorstandsmitglied wählte die Versammlung einstimmig Wisi Thoma aus Gähwil. Als neuen Vizepräsidenten wählten die Mitglieder einstimmig Markus Wickli aus Ennetbühl. Es war eine Wahl in Abwesenheit. Cornell Thalmann und Christian Gross waren gleichzeitig Delegierte im St. Galler Landwirtschaftsrat, welcher 45 Mitglieder zählt. Der Bauernverein Toggenburg hatte seit der Fusion (mit nunmehr 1050 Mitgliedern) Anspruch auf drei Sitze. Jede regionale Bauernvereinigung hat Anspruch auf einen Sitz.

Bei der Fusion schlossen sich drei Vereinigungen auf einen Verein zusammen. Nun entschied der Landwirtschaftsrat an seiner Januar-Sitzung, dem Bauernverein Toggenburg zwei Sitze abzusprechen. Je einen Sitz vergibt er neu an die Imker und die Beerenpflanzer, welche schon längere Zeit auf einen Einsitz drängten. Die Alternative, die Zahl der Landwirtschaftsräte zu erhöhen, damit die Toggenburger die Sitze erhalten könnten, wurde nicht angenommen. Die DV des St. Galler Bauernverbandes (SGBV) am 29. März hat das letzte Wort. «Wir bedauern diese Entscheidung», erklärte Sepp Länzlinger gegenüber dem Toggenburger Tagblatt. Das schmerzt, bestätigte er. «Wir werden den Entscheid jedoch an der Delegiertenversammlung nicht anfechten», liess er durchblicken.

Eine Rochade wird es am 29. März auch an der Delegiertenversammlung des SGBV geben. Christian Vetsch, Sevelen, Erika Schlegel, Hemberg (Bäuerinnenvertreterin), und Toni Huber, Oberhelfenschwil, treten per DV 2017 nämlich zurück. Fredi Louis, Ennetbühl, ist als Toggenburger Kandidat nominiert. Weiter nominiert sind Andreas Studach, Rorschach, und Heidi Preisig, Frümsen (Bäuerinnenvertreterin).

Rücktretenden die Ehre erteilt

An der Versammlung wurden die zurücktretenden Erika Schlegel, Vorstandsmitglied SGBV, und Toni Huber, Vizepräsident SGBV, gebührend geehrt und für ihren Einsatz verdankt. Auch gebührend verabschiedet wurden die beiden scheidenden Christian Gross, Vizepräsident Bauernverein Toggenburg, und Cornell Thalmann, Vorstandsmitglied Bauernverein Toggenburg. Anschliessend erläuterte Peter ­Nüesch, Präsident SGBV, eingängig den Entscheid des Landwirtschaftsrates. Er informierte über die agrarpolitischen Vorstösse des Verbandes. Ein Thema ist die unverhältnismässige Sanktionierung bei den Direktzahlungen, wenn es um effektive Bagatell-Verstösse geht.

Auch bei der Ausstellungs­verordnung brachte sich der Verband mit ein. Peter Nüesch informierte über den Stand der Probleme bei der Erhebung der Strukturdaten. Ebenso erklärte er, dass der Schweizer Bauernverband (SBV) den Gegenvorschlag der Ernährungsinitiative unterstütze. Im Anschluss an die Hauptversammlung und das Nachtessen, referierte Matthias Schick von der Agroscope zum Thema «Arbeitsfalle Landwirtschaft».

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