Bauernverband AR für Tierseuchengesetz

Der Vorstand des Bauernverbands AR ist für das neue Tierseuchengesetz. Ausserdem unterstützt er die Kandidatur von Markus Ritter.

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TEUFEN. Der Vorstand des Bauernverbandes AR ist klar für das neue Gesetz, teilt er in einer Medienmitteilung mit. Das geltende Gesetz aus dem Jahr 1966 sei nicht mehr aktuell. Durch den internationalen Handel könne sich ein Krankheitserreger viel schneller verbreiten, deshalb sei eine Überwachung und die Früherkennung von Tierseuchen bei Nutztieren sehr wichtig. Weiter werde die rechtliche Basis für die Prävention gestärkt. Das revidierte Tierseuchengesetz regle zudem die Finanzierung von Bekämpfungsprogrammen schweizweit einheitlich. Die Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen werde gestärkt. Der Vollzug bleibe aber bei den Kantonen. Die Eigenverantwortung der Tierhalter werde nach wie vor hochgehalten. Ein möglicher Impfzwang für Nutztiere werde mit der Annahme des Gesetzes nicht verstärkt, da sich an diesen Bestimmungen gar nichts ändere.

Am 21. November wird der neue Präsident des Schweizerischen Bauernverbandes gewählt. Der Vorstand des Bauernverbandes AR hatte Gelegenheit, die vier Kandidaten kennenzulernen, und unterstützt Markus Ritter. (pd)

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