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BAUBEGINN: Grossküchen aus Walzenhausen

Cornelia und Ruedi Menets Traum geht in Erfüllung: Dieser Tage erfolgte der Spatenstich für eine zweigeschossige Werkhalle der Firma Mega Plus AG. Es entstehen auch neue Gewerberäume.
Isabelle Kürsteiner
Spatenstich: Bauherr Ruedi Menet hebt die erste Schaufel mit dem Bagger aus. (Bild: IKS)

Spatenstich: Bauherr Ruedi Menet hebt die erste Schaufel mit dem Bagger aus. (Bild: IKS)

Isabelle Kürsteiner

redaktion@appenzellerzeitung.ch

Im Almendsberg oberhalb des Werkhofes der Gemeinde Walzenhausen wird gebaut: Bauunternehmer Werner Hohl, Heiden, begrüsste zusammen mit Tochter Seraina (Architektin, Planerin) und Sohn Adrian (Bauführer) die Bauherrschaft, Vertreter der politischen Gemeinde und Anwohner. Er forderte Ruedi Menet auf, im Bagger den ersten Spaten herauszuheben. Danach blickte Menet zurück: «Wir hatten tatsächlich vor langer Zeit eine Idee kreiert, wie das Grundstück genutzt werden könnte. Auslöser waren Quartierpläne. Unterschätzt hatten wir allerdings die Zeit, welche der politische Weg benötigt.»

Nach erfolgtem Quartierplan galt es die Finanzierung, zu sichern. Für ein kleines KMU ein schwieriges Unterfangen, das dank eines Darlehens der Wirtschaftsförderung erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Der Bauherr dankte der Gemeinde, den Anwohnern und allen Beteiligten für das gute Einvernehmen und fügte hinzu, dass sie für dieses Projekt mit der Bauunternehmung Hohl AG, Heiden, den besten Partner gefunden hätten. Es entsteht ein zweigeschossiger Bau mit 750 Quadratmeter Werkhalle im unteren Teil. Dort werden die Apparate für Grossküchen gebaut. Die Mega Plus AG hat eine Marklücke gefunden und stattet Gastroküchen wie bei Just Schweiz AG, Hotel Schwägalp, Kantonsschulküche Trogen und viele mehr, aus. Gleichzeitig berät und plant Ruedi Menet Grossbetriebe wie die Tonhalle in St. Gallen betreffend Bau von Gastroküchen mit seiner Firma Gastro-Fachplanungen Ruedi Menet GmbH. Die Beratungsfirma ist dann auch Bauherr.

Win-win-Situation mit Gemeinde

Im Obergeschoss bleiben ungenutzte 300 bis 500 Quadratmeter. Diese werden als Gewerberaum vermietet. Das ehemalige Gelände Wespi gehört der Gemeinde in Verlängerung zum Werkhof. Deshalb wurde ein Baurechtsvertrag geschlossen. So bekommen Werkhalle und Werkhof eine neue gemeinsame Einfahrt. Weil das Bauvorhaben in den Hang hineingebaut wird, steigen die Kosten für den Aushub. Aus diesem Grund musste die Investition nochmals überdacht werden.

Dank der Wirtschaftsförderung können Ruedi und Cornelia Menet das Projekt durchziehen. Auch im Hinblick, dass vielleicht dereinst ihre beiden Töchter in die Firma einsteigen werden. Für die Firma und die Gemeinde entstehe eine Win-win-Situation, so die Beteiligten. Michael Litscher, designierter Gemeindepräsident, dankte denn auch für den Mut, in Walzenhausen zu bauen und gratulierte für dieses klare Bekenntnis zur Wohngemeinde.

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