Bauarbeiten sollten dieses Jahr beginnen

WATTWIL. Die Pläne für Wohn-, Büro und Verkaufsräumlichkeiten auf dem Heberlein-Areal zwischen der Ebnater-, der Bahnhof- und der Rietwiesstrasse in Wattwil sind nicht schubladisiert. Das versichert die Totalunternehmerin, die die Überbauung realisieren soll.

Martin Knoepfel
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Das Areal zwischen der Ebnater-, der Bahnhof- und der Rietwiesstrasse liegt brach oder dient als Parkplatz. (Bild: Martin Knoepfel)

Das Areal zwischen der Ebnater-, der Bahnhof- und der Rietwiesstrasse liegt brach oder dient als Parkplatz. (Bild: Martin Knoepfel)

Das Ziel bestehe darin, noch im laufenden Jahr mindestens mit dem Aushub zu beginnen. Ein genauer Zeitpunkt könne aber noch nicht genannt werden. Das war diese Woche bei der Regensdorfer Rimaplan zu erfahren. Die Firma beabsichtigt, als Totalunternehmerin das Heberlein-Areal zwischen der Ebnater-, der Bahnhof- und der Rietwiesstrasse in Wattwil zu überbauen. Das wurde im November 2013 bekannt (Bericht in dieser Zeitung).

Altbau als Wundertüte

Einsprachen gegen die Baubewilligung sind offenbar keine eingegangen. Weshalb haben die Bauarbeiten noch nicht begonnen? Man habe das Projekt noch geringfügig abgeändert. Jetzt seien die letzten Abklärungen bei den Amtsstellen im Gang, sagt Felix Kohm. Danach folgten die Ausführungsplanung und die Submission.

Die Bauzeit solle unter zwei Jahren liegen, hiess es bei der Rimaplan. Wie lange der Bau gehe, hänge unter anderem davon ab, was man bei der Sanierung des denkmalgeschützten Hauses gegenüber dem Hotel Löwen finde.

Neubauten mit Flachdächern

Letzten November wurden als Kosten für die geplante Überbauung auf dem Heberlein-Areal rund 20 Millionen Franken – bei einem Gebäudevolumen von rund 40 000 Kubikmetern – genannt. Geplant sind mehrere Ladenlokale, Büros sowie 40 bis 50 Wohnungen, eine Tiefgarage und ebenerdige Parkplätze.

Die zwei ohne Keller und Tiefgarage viergeschossigen kombinierten Wohn- und Geschäftshäuser sind miteinander und mit dem denkmalgeschützten Eckhaus im Erdgeschoss verbunden. Die Verkaufsflächen betragen total rund 2200 Quadratmeter. Die Neubauten erhalten Flachdächer. Die Rimaplan erwähnt auf ihrer Homepage als Referenzen im Bereich Retail in der Region unter anderem den Fachmarkt Coop Bau und Hobby in Arbon und das Einkaufszentrum Mühleholzmarkt in Vaduz.

Unbekannt ist, wer als Ankermieter das grösste Ladenlokal von gut 1000 Quadratmetern mieten wird. Interne Abklärungen seien noch im Gang, antwortete die Denner-Medienstelle auf eine Anfrage dieser Zeitung. Es gebe noch keine Neuigkeiten.

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