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Bauarbeiten in Wolfhalden: Mit Blei kontaminiertes Erdreich muss weg

Was derzeit in Wolfhalden an die Erschliessung von Bauland an schönster Aussichtslage erinnert, ist in Tat und Wahrheit der Rückbau des Scheibenstockes der 300-Meter-Schiessanlage. Damit macht Wolfhalden seine Hausaufgaben
Peter Eggenberger
Ab der Postautohaltestelle Luchten wurde für die Baumaschinen einen Zufahrtstrasse erstellt. (Bild: Peter Eggenberger)

Ab der Postautohaltestelle Luchten wurde für die Baumaschinen einen Zufahrtstrasse erstellt. (Bild: Peter Eggenberger)

Früher gehörten sie zu jeder Gemeinde, aber heute sind 300-Meter-Schiessanlagen mit Schützenhaus und Scheibenstock auch in der Region Appenzeller Vorderland selten geworden. Mit seiner Lage oberhalb des heutigen Volg-Ladengeschäfts kam das zentrumsnahe Schützenhaus von Wolfhalden im Laufe der Jahre mitten ins Baugebiet zu liegen. Bereits gut vor einem Vierteljahrhundert wurde deshalb der Schiessbetrieb eingestellt, und auch der entsprechende Schützenverein ist verschwunden. Später wurde das Schützenhaus aus dem Jahre 1889 abgebrochen.

Jetzt verschwindet auch die Scheibenstockanlage auf der Hinteregg. «Wir erfüllen damit eine Auflage der übergeordneten Instanzen von Bund und Kanton», erklärt Gemeindepräsident Gino Pauletti. «Vor allem wird auch das von Blei kontaminierte Erdreich abtransportiert und vorschriftsgemäss entsorgt. Um den benötigten schweren Baumaschinen die Zufahrt zu ermöglichen, wurde ab der Postautohaltestelle Luchten eigens eine Zufahrtsstrasse erstellt.

Nach Abschluss der Rückbauarbeiten verschwindet diese wieder. Eine Begrünung erfolgt aber auch im Bereich der Zielscheiben, und nächstes Jahr wird sich das schöne Landschaftsbild wieder intakt präsentieren», sagt der Gemeindepräsident.

Kanton und Bund zahlen am meisten

Die Kosten für den Rückbau sind mit rund 300000 Franken beachtlich, wobei der Löwenanteil von Bund und Kanton getragen wird.

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