Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Wolfhalden: Baschi als Höhepunkt des «Rock the Wolves»

Am 14. und 15. Juni steigt das Gratis-Open-Air «Rock the Wolves» zum 15. Mal. Das Open Air setzt dieses Jahr fast ausschliesslich auf Schweizer Künstler.
Philipp Wolff
Mundartsänger Baschi soll zusätzliche Zuschauerinnen und Zuschauer an das «Rock the Wolves» locken. (Bild: Max Eichenberger)

Mundartsänger Baschi soll zusätzliche Zuschauerinnen und Zuschauer an das «Rock the Wolves» locken. (Bild: Max Eichenberger)

Dieses Jahr wird einiges neu am «Rock the Wolves» in Wolfhalden. Die 15. Austragung wird erstmals unter der Leitung des neuen OK-Präsidenten Christoph Schär durchgeführt. Und erstmals führt mit Baschi eine gestandene Grösse der Schweizer Musikszene das Line-up an. Schär hat die Führungsrolle beim Open Air keineswegs gesucht. Vielmehr hat er sie angenommen, weil es eine neue Führung brauchte.

Manfred Züst, der das «Rock the Wolves» ins Leben gerufen und während 14 Jahren geleitet hatte, trat ab und «so musste ein neuer OK-Präsident her» sagt Schär. Er, der mit dem Open Air aufgewachsen war, sprang ein. «Es brauchte jemanden, der die Führung übernimmt, sonst hätte das Open Air wohl vor dem Aus gestanden», sagt Schär.

Baschi als erstes Ausrufezeichen

Mit Baschi als Headliner setzt Schär sogleich ein erstes Ausrufezeichen als OK-Präsident. Den 32-jährigen Mundartsänger zu bekommen sei definitiv aufwendiger gewesen als die Verpflichtung anderer Künstler, so Schär. «Acts wie Baschi sind bisher sicher noch nie in Wolfhalden aufgetreten.» Die Organisatoren hoffen, dass der Popsänger zusätzliche Besucherinnen und Besucher ins Appenzellerland locken wird. Das Publikum des Open Airs ist generell bunt gemischt. «Von ganz jung bis ganz alt ist jeweils alles vorhanden», so Schär. Das Festival gibt sich als familiärer Anlass.

Denn das «Rock the Wolves» ist eindeutig in Richtung Rock und Pop ausgerichtet. Dieses Jahr ist der Freitag, den 14. Juni, mehr der Popmusik gewidmet, während am Samstag vorwiegend gerockt wird. Weil es organisatorisch nicht anders ging, wird Popstar Baschi aber dennoch am Samstag auftreten.

Nebst der Verpflichtung eines Schweizer Headliners waren die Organisatoren um Schär allgemein darum bemüht, das Open Air noch regionaler und lokaler zu gestalten. So sind dieses Jahr erstmals bloss noch zwei nicht-schweizerische Bands im Appenzellerland vertreten.

Vorbereitungen laufen nach Plan

Zudem sei versucht worden, das Line-up im Vergleich zu vergangenen Festivals ein wenig zu verjüngen. «Bis anhin hatte das Open Air eher ältere Bands im Programm», sagt Schär.

Für das Organisations­komitee geht es nun in die finale Phase. Die administrativen Vorbereitungen für das Festival seien eigentlich soweit abgeschlossen, sagt Schär. In einigen Tagen werde der Aufbau vor Ort in Angriff genommen und die letzten Details geklärt. Schär ist indes froh, dass es nicht mehr all zu lange dauert, bis das erste «Rock the Wolves» unter seiner Regie über die Bühne geht. «Eine gewisse Anspannung ist sicher da», sagt er. «Wir sind froh, wenn es endlich losgeht.»

Für Schär bedeutet die Rolle des OK-Präsidenten nicht zuletzt auch einen gewissen zeitlichen Aufwand. Über das gesamte Jahr hinweg sei er wohl täglich mindestens eine Stunde mit der Organisation des «Rock the Wolves» beschäftigt gewesen. Bleibt zu hoffen, dass sich die Arbeit auszahlt – und auch das Wetter mitspielt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.