Ballonfest mit Piloten aus aller Welt

APPENZELL. Zum neunten Mal ist über das Wochenende zur internationalen Held Trophy in Appenzell geladen worden.

Roger Fuchs
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APPENZELL. Zum neunten Mal ist über das Wochenende zur internationalen Held Trophy in Appenzell geladen worden. «Hierbei handelt es sich um den grössten regelmässig stattfinden Anlass in der Deutschschweiz», sagt Initiant und OK-Chef Adrian Held, der auf der ganzen Welt mit dem Ballon unterwegs ist. Heuer haben in Appenzell 25 Teams aus acht Nationen und drei Kontinenten teilgenommen. Wetterbedingt verlief nicht alles planmässig. Beispielsweise fiel der Eröffnungsakt mit dem Herzballon auf dem Landsgemeindeplatz ins Wasser.

Im Herz der Demokratie

Seitens der Regierung überbrachte Landesfähnrich Martin Bürki die Grüsse an die Ballonfahrer. Er nannte Appenzell angesichts der Landsgemeinde das Herzstück der direkten Demokratie. Von daher wäre der Start des Herzballons auf dem Landsgemeindeplatz denn auch passend gewesen. Eines der Ziele der Held Trophy ist gemäss Adrian Held die Förderung des Ballonsports. Auch habe der Anlass immer eine Sozialkomponente. So würden die Einnahmen aus dem Fesselballon-Angebot gespendet.

Leuchtende Ballone

Ein weiterer Höhepunkt war das Ballonglühen am Samstagabend. Das Feuer verwandelte die Ballons in riesige Lampions. Nach einer kurzen Nacht folgte um 5.15. Uhr das Briefing für die sonntägliche Morgenfahrt – die Sonne winkte zum Abschied zu.

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