Bald nur noch eigenes Quellwasser

Die Gemeinde Stein bezieht 55 Prozent des benötigten Wassers aus eigenen Quellen. Der Anteil soll nun erhöht werden.

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«Wasser ist das Gold von morgen», sagt Gemeindepräsident Fritz Leirer. Deshalb ist es ihm ein Anliegen, die Versorgungssicherheit der Gemeinde zu erhöhen. Aktuell werden 55 Prozent des Wasserbedarfs Steins durch gemeindeeigene Quellen aus dem Gebiet Möser und Nordwald gedeckt. Die beiden Quellgebiete liegen auf Hundwiler Gemeindegebiet, gehören jedoch Stein. Ende des 19. Jahrhunderts wurden diese käuflich erworben.

Die restlichen 45 Prozent liefert die Wasserkorporation Hinterland, aus deren Rohren vor allem Urnäscher Wasser fliesst.

In Stein – mit Hundwil zusammen – sind Bestrebungen im Gange, den Anteil des eigenen Wassers noch zu erhöhen. Dafür sollen die ehemaligen «St. Galler Quellen» auf dem Gemeindegebiet Hundwil gemeinsam genutzt werden. Im diesem Gebiet befinden sich 67 grössere und kleinere Quellen. Einen Drittel will man sanieren und nutzbar machen. Das Vorhaben kostet die Gemeinden bis zu 2 Mio.

Franken und soll 2013/ 2014 abgeschlossen werden. «Danach könnten wir den gesamten Bedarf mit eigenem Wasser stillen», so Fritz Leirer. (dsc)