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Bald fliessen 600000 Liter Wasser

Am 11. Mai beginnt in der Rotenwies die Badisaison. Die Geschichte der Freizeitanlage in Gais begann vor exakt 100 Jahren. Eröffnet wurde sie schliesslich im Jahre 1930.
Peter Eggenberger
Noch ist das grosse Becken in der Badi Gais leer. Bis die Saison beginnt, wird es mit 60 (Bild: Peter Eggenberger)

Noch ist das grosse Becken in der Badi Gais leer. Bis die Saison beginnt, wird es mit 60 (Bild: Peter Eggenberger)

In allen Freibädern und auch in Gais sind derzeit intensive Vorbereitungsarbeiten im Hinblick auf den baldigen Beginn der Saison 2019 im Gange. Heinz Bucher, der die Badi Gais seit 2006 und nach einem Unterbruch von zwei Jahren wieder seit 2016 betreut, sagt:

«Wir sind auf guten Wegen. Schon bald beginnen wir mit dem Füllen des Bassins, was einige Tage erfordert. Das Wasser wird vom örtlichen Versorgungsnetz bezogen.»»

Benötigt werden gesamthaft rund 600 Kubikmeter, was 600000 Litern entspricht. «Bei Saisonbeginn liegt die Wassertemperatur je nach Witterung zwischen 11 und 20 Grad. Letztes Jahr verzeichneten wir beim Start den hohen Wert von 19 Grad. Die angenehmen Temperaturen konnten gehalten werden, sodass die Saison 2018 als einer der besten Badesommer in die Geschichte eingegangen ist», sagt Bucher.

Erste Badi-Vorlage wurde abgelehnt

Die Bestrebungen zur Realisierung eines Freibades in Gais begannen vor hundert Jahren. «Erstmals wurde im Jahre 1919 im Gemeinderat die Eröffnung eines Fonds zur Errichtung einer öffentlichen Badeanstalt besprochen», schreiben Achilles Weishaupt und Karl Rechsteiner im Buch «Geschichte der Gemeinde Gais». Zwei Jahre später scheiterte das Vorhaben aber an der Urne.

Nach dem Nein erfolgte innert weniger Jahre ein Gesinnungswandel. 1929 wurden die Schwimmbadpläne gutgeheissen, und am 25. Juni 1930 konnte auf dem Armenhausgut in der Rotenwies die einladende Anlage eröffnet werden. In den Jahren 1967 und 1968 wurde eine Wasserumwälzpumpe mit Filteranlage eingebaut. Gleichzeitig erfolgte die Erstellung eines Kinder-Plauschbeckens und weiterer Umkleidekabinen, der Parkplatz wurde ebenfalls vergrössert. Die Beliebtheit der im Grünen gelegenen Freizeitanlage erforderte auch später verschiedene Sanierungen. Ein grosser Wurf erfolgte am 14. Juni 1981, als die Stimmbürgerschaft Erneuerungskosten in der Höhe von 712000 Franken bewilligten. 1994 konnte eine moderne Wasseraufbereitungsanlage installiert werden, und seither wurden immer wieder in grösserem und kleinerem Rahmen Verbesserungen realisiert.

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