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Kommentar

Bahnhofprojekt Herisau: Wichtig für den ganzen Kanton Appenzell Ausserrhoden

Der Einwohnerrat genehmigt den Teilrichtplan sowie den Teilzonenplan zum Bahnhof Herisau. Damit ist eine weitere Hürde genommen.
Alessia Pagani

Ein wichtiger Schritt für die Umgestaltung des Bahnhofareals Herisau ist getan. Am Mittwoch hat der Einwohnerrat den Richtplan sowie den Teilzonenplan erlassen. Vor mehr als 100 Jahren erbaut, entspricht das Areal schon lange nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen. Die Situation ist für die Verkehrsbetriebe und die Bürger unbefriedigend. Zentral gelegene Flächen, die für Gewerbe und Wohnen genutzt werden und Investoren anziehen könnten, liegen brach. Gemeinde- und Einwohnerrat haben das grosse Entwicklungspotenzial jedoch erkannt. Zurücklehnen können sich die Behörden und Parteien allerdings noch nicht. Nicht nur, weil die Herisauer voraussichtlich 2020 über einen Verpflichtungskredit abstimmen müssen. Sondern auch, weil es für die Realisierung des Gesamtprojekts des Bahnhofareals die Zustimmung aller Ausserrhoder braucht. Denn nur mit der Verschiebung des jetzigen Kreisels wird genügend Platz geschaffen für einen neuen Bushof. Über diesen Verpflichtungskredit hat das Ausserrhoder Stimmvolk zu entscheiden. Gemeinde und Parteien sollten bis dahin alles dafür tun, die überregionale Bedeutung des Projekts nach aussen zu tragen. Herisau ist Dreh- und Angelpunkt für das Appenzellerland, eine Zentrumsgemeinde mit rund 16000 Einwohnern. Von einem neu gestalteten und optimierten Bahnhof Herisau profitiert ganz Ausserrhoden.

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