Bahnhof, Ikea, Kirchen und unverheiratete Paare

• Weiter Weg zum Bahnhof: Der Bahnhof Killwangen-Spreitenbach befindet sich ausserhalb der eigentlichen Ortschaft. Als Mitte des 19.

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• Weiter Weg zum Bahnhof: Der Bahnhof Killwangen-Spreitenbach befindet sich ausserhalb der eigentlichen Ortschaft. Als Mitte des 19. Jahrhunderts die Bahnstrecke von Zürich nach Baden gebaut wurde (Spanisch-Brötli-Bahn), auf der auch Spreitenbach liegt, fürchteten sich die Menschen nämlich vor den schnaubenden Dampflokomotiven. Aus diesem Grund wollten sie diese nicht in ihrer Nähe haben.

• Ikea–Premiere: Im Jahr 1973 wurde in Spreitenbach das erste Ikea-Einrichtungshaus ausserhalb Skandinaviens eröffnet. Man wählte diesen Standort wegen der Nähe zu Zürich und weil im damals ländlichen Limmattal viel Platz für Neubauten vorhanden war.

• Verkehrte Welt bei den Kirchen: Auf der katholischen Kirche thront in Spreitenbach ein Wetterhahn, auf der reformierten befindet sich ein metallenes Kreuz. Diese unübliche und seltene Konstellation hat historische Gründe.

• Umzug statt Heirat: Bis 1972 war es unverheirateten Paaren in Zürich nicht erlaubt, gemeinsam zu wohnen. So wichen viele von ihnen ins nahe Spreitenbach aus. Denn im Kanton Aargau gab es kein Konkubinatsverbot. (aru)