Bahnhof Herisau: Schub für Grossprojekt

Das Grossprojekt «Neues Bahnhofsquartier» in Herisau ist einen Schritt weiter. Alle Beteiligten haben eine gemeinsame Entwicklungsvereinbarung unterzeichnet.

Patrik Kobler
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Der Bahnhof Herisau steht im Zentrum einer grossen Arealentwicklung. (Bild: bei)

Der Bahnhof Herisau steht im Zentrum einer grossen Arealentwicklung. (Bild: bei)

HERISAU. Beim Bahnhof Herisau sollen rund 73 000 Quadratmeter Wohn-, Büro-, Verkaufs- und Gewerbefläche entstehen. Die Region St. Gallen hat das Projekt ins Standortportfolio der neun attraktivsten Standorte im Grossraum St. Gallen aufgenommen. Wie Gemeindepräsident Paul Signer auf Anfrage erklärt, ist jetzt ein erster wichtiger Meilenstein erreicht worden: Kürzlich haben alle Beteiligten eine Entwicklungsvereinbarung unterzeichnet.

Zusammenarbeit geregelt

Die Vereinbarung regelt die Zusammenarbeit und die Finanzierung des weiteren gemeinsamen Vorgehens von Gemeinde, Kanton, Südostbahn, Appenzeller Bahnen und den verschiedenen Busbetrieben. Laut Signer hat es sich um eine «Riesenübung» gehandelt. «Dank der Vereinbarung steht nun fest: Alle sind im Boot», sagt er. «Jetzt können wir Schub geben.» Soweit bekannt, haben die Beteiligten auch ihre Bedürfnisse angemeldet. Plant nun einer von ihnen eine bauliche Veränderung, findet das künftig in Abstimmung mit dem Gesamtkonzept statt. Im vergangenen Herbst haben etwa die Appenzeller Bahnen publik gemacht, dass sie im Rahmen des Projekts eine Verschiebung des bestehenden Perrons planen, um an dessen Stelle Platz für einen neuen Busbahnhof zu schaffen.

Jetzt Baufelder entwickeln

In einer nächsten Phase geht es gemäss Paul Signer darum, die einzelnen Baufelder zu entwickeln. Der Studienauftrag mit Präqualifikation ist in Vorbereitung und soll im Frühjahr ausgeschrieben werden.