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Bahnendisput im Toggenburg

Langsam, aber sicher wird die öffentliche Diskussion rund um die Bahnen peinlich. Die Leserbriefe gleichen sich, das Hintergrundwissen fehlt, Lösungsvorschläge ebenso. Alle Schuld der TBB in die Schuhe zu schieben, ist zu einfach. Wenige Jahre ist es her, dass Gutachten und Bewertungen für eine mögliche Fusion von allen Bahnen in Auftrag gegeben wurden. Die BBW nahmen dann Distanz mit der Begründung, vor allem Unterwasser möge zuerst die Achse Chäserrugg fit für die Zukunft machen, danach könne wieder diskutiert werden. Für sie war es auch ganz klar, dass sie die Mehrheit vom gesamten Aktienkapital erhalte und die wichtigsten Gremien besetzen werde. Mit der Übernahme des Stöfeliliftes, dem Neubau der Gondelbahn und dem Herzog-&-De-Meuron-Bergrestaurant auf dem Chäserrugg hat Unterwasser die Aufgabe erfüllt. Damit haben sich aber auch die Gewichte verschoben. Die Feststellung ist erlaubt, wer hätte diese gesamte Finanzierung ohne Hilfe des Steuerzahlers auf die Beine gestellt? Frau Eppenberger hat in dieser Sache meine Hochachtung.

Der Gemeinderat hat keine gute Arbeit geleistet und den Entscheid für die Beteiligung am Aktienkapital dem Stimmbürger überlassen. So ist er fein raus. Seine Aufgabe wäre es aber ganz klar gewesen, beide Bahnen in die Pflicht zu nehmen, objektiv über der Sache zu stehen nach dem Motto: «keine Einigung, keine finanzielle Unterstützung». Ist für ihn ein Sitz im Verwaltungsrat der BBW wirklich so verlockend? Jetzt soll der Scherbenhaufen von Kanton und Bund zusammengekehrt werden. Machen wir nur so weiter, dann wird der zur Diskussion stehende Übernahmepreis der Aktien schnell genug bittere Realität sein. Die Gemeinde wird es freuen, «Nonvaleurs» im Portefeuille zu haben.

Ich glaube immer noch, es ist nicht zu spät. Koordinieren und sammeln wir die Kräfte der Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann. Alle Verwaltungsräte der beiden Unternehmungen sind gefordert.

Franz Bollhalder, Dörflistrasse 18, 9656 Alt St. Johann

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