Bagger und Kipper fahren auf

Jetzt wird es lärmig auf dem Landsgemeindeplatz in Appenzell. In zwei Etappen wird dieser in den nächsten Monaten total saniert werden. Anschliessend herrscht auf dem Platz ein anderes Verkehrsregime als heute.

Roger Fuchs
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Handwerker fahren Maschinen herbei, die sie in den nächsten Wochen zur Sanierung des Landsgemeindeplatzes benötigen. (Bild: rf)

Handwerker fahren Maschinen herbei, die sie in den nächsten Wochen zur Sanierung des Landsgemeindeplatzes benötigen. (Bild: rf)

APPENZELL. Das Wichtigste für die Innerrhoderinnen und Innerrhoder gleich vorweg: Die diesjährige Landsgemeinde wird ganz normal auf dem Landsgemeindeplatz stattfinden können, auch wenn dessen Boden in den nächsten Tagen aufgerissen wird. In einem ersten Schritt von umfassenden Sanierungsarbeiten werden gemäss Werkmeister Ruedi Grob die Tiefbauarbeiten erledigt. Demnach würden Kanalisations- und Werkleitungen ersetzt und angepasst. Rechtzeitig auf die Landsgemeinde hin sollen die Aufbrüche wieder kaschiert sein.

Belag komplett auswechseln

Während im Mai weitere Termine eingehalten werden müssen, wird ab Juni der Landsgemeindeplatz so richtig zur Baustelle. Gemäss Grob folgt dann die eigentliche Totalsanierung, bei welcher der heutige Belag komplett ausgewechselt wird. «Die gesamten Sanierungskosten belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Franken.» Die markante Linde auf dem Landsgemeindeplatz soll ihren Standort behalten.

Im Anschluss an die Sanierungsarbeiten wird auf dem Landsgemeindeplatz ein neues Verkehrskonzept eingeführt. Rekurse dagegen hat die Innerrhoder Standeskommission im letzten Monat abgewiesen.

Keine Durchgangsstrasse mehr

Der Landsgemeindeplatz wird zwar auch künftig als Parkplatz genutzt werden, es wird aber keine Durchgangsstrasse mehr quer über den Platz führen. Pfosten sollen eine solche Querung verunmöglichen. Mit Fahrrad, Töff oder als Fussgänger wird es weiterhin ein Durchkommen geben. Nicht mehr erwünscht sind auf dem Landsgemeindeplatz auch Reisebusse. Die dagegen eingereichten Rekurse wurden mit der Begründung abgewiesen, dass die Gehdistanz vom Zielplatz zum Landsgemeindeplatz zumutbar sei. Was die Zulieferung von Waren betrifft, so würden mittlere Lastwagen auf dem Landsgemeindeplatz eine Schlaufe fahren können.