Bären siegen mit 3:1

Den Appenzeller Bären gelingt ein wichtiger Sieg in der Meisterschaft. Auch im Cup sind sie weiter.

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VOLLEYBALL. Vom Team um Kapitän Messmer fällt eine grosse Anspannung ab – gerade hat man den VBC Buochs bezwingen können. Was sich allerdings in vier Sätzen in der Wühre Appenzell am Samstag abgespielt hat, war keineswegs überzeugend. Druck im Service und Angriff sahen die zahlreichen Zuschauer zu Beginn des Spiels beim Gegner der Bären. Der Gastgeber kam nur schleppend ins Spiel.

Auch im zweiten Satz sah es lange Zeit danach aus, als könnte sich Buochs durchsetzen, geradezu lethargisch agierten die Innerrhoder. In der entscheidenden Phase allerdings zeigten diese Nerven und gewannen knapp den zweiten Satz. In der Folge spielte Appenzell entschlossener. Allerdings mussten die Bären trotz 19:13-Führung wieder zittern, meist scheiterten die Angreifer am guten Block von Buochs, letztlich zahlte sich aber die Geduld aus. Im vierten Satz das gleiche Bild, die Bären waren nicht in der Lage, konstant zu agieren. Hochs und Tiefs wechselten sich ab, dazu kamen noch eine Unmenge an Ungenauigkeiten in Annahme und Block-Verhalten. Trotzdem genügte die Leistung für den 3:1-Erfolg.

Hartumkämpfter Cupsieg

Am Sonntag mussten die Appenzeller auswärts gegen den Erstligisten aus Gelterkinden ran, gegen den sie in der letzten Saison erfolgreich die Aufstiegsspiele bestritten hatten. So wollte sich das Team auch diesmal keine Blösse geben und startete mit solidem Side-Out-Spiel in den Match. Philipp Rageth verteilte die Bälle überlegt und Marc Bochsler sowie Roman Brühwiler konnten Punkte verbuchen. Jeweils gegen Ende der ersten beiden Sätze folgten turbulente und umkämpfte Spielzüge – mit dem besseren Ende für die Gäste aus der Ostschweiz. Im dritten Satz der Schock: Die Bären konnten den Druck beim Service und die Konstanz in der Annahme nicht aufrechterhalten. Auch bei Block und Angriff passte nichts mehr zusammen. Gelterkinden spielte stark auf und gewann den Satz klar mit 25:13.

Trainer gefordert

Nun war Trainer Messmer in der Satzpause gefordert. Im dritten Satz zeigten beide Teams eine ausgeglichene Partie. Die Spannung war jetzt sowohl bei Spielern als auch Zuschauern zu spüren. Leicht in Führung liegend, konnten sich die Gäste beim Spielstand von 17:15 mit starken Aufschlägen absetzen. Auch das Glück war wieder auf Appenzeller Seite, und so schloss Adi Schläpfer die Partie mit einem Netzroller und einem präzisen, langen Aufschlag auf die Grundlinie ab. (tm)