Bachforellen entwickeln sich gut

TOGGENBURG. Anfang November haben kantonale Fischereiaufseher bei Bachforellen in der Thur Eier entnommen und diese künstlich befruchtet. Der Laich wird nun in der Fischbrutanlage in Rorschach erbrütet. Er gedeiht so, wie man es sich wünscht.

Sabine Schmid
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Die kantonalen Fischereiaufseher Fredi Fehr (links) und Christoph Birrer begutachten den Laich, den sie im November von Bachforellen in der Thur entnommen haben und nun in der Fischbrutanlage in Rorschach pflegen. (Bild: sas)

Die kantonalen Fischereiaufseher Fredi Fehr (links) und Christoph Birrer begutachten den Laich, den sie im November von Bachforellen in der Thur entnommen haben und nun in der Fischbrutanlage in Rorschach pflegen. (Bild: sas)

Regelmässig versorgen die kantonalen Fischereiaufseher Fredi Fehr und Christoph Birrer sowie Jörg Schweizer, Betriebsleiter der kantonalen Fischbrutanlage Rorschach, den Laich. Seit dem Herbst liegen die Eier in Brutsieben, die in Langstrombecken untergebracht sind. Dort reifen die kleinen Bachforellen langsam heran.

Bis im Frühjahr

Wie lange dieser Entwicklungsprozess dauert, ist von der Wassertemperatur abhängig. «Wir achten darauf, dass wir die Brütlinge dann in die Gewässer einsetzen, wenn die Wasserführung, die Temperatur und das Nahrungsangebot optimal sind. Somit müssen wir sie nicht mit Kunstfutter anfüttern und sie gewöhnen sich früh an die natürliche Nahrung», erklärt Christoph Birrer. Das bedeutet, dass die Brütlinge zwischen Anfang April und Ende Mai in die Flüsse und Bäche eingesetzt werden. Mit dieser künstlichen Erbrütung können die Schwankungen der natürlichen Fortpflanzung ausgeglichen werden.

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