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Auszeichnung für Schüler

Die Hans-Huber-Stiftung verlieh zum zwölften Mal die Preise für den Internet-Berufswettbewerb «Traumlehre». Diverse Schulklassen haben sich während Wochen mit dem Thema beschäftigt.
Dominic Engler
Die Realklasse der Oberstufe Nesslau freut sich über die 1000 Franken, welche in die Klassenkasse fliessen. (Bild: Dominic Engler)

Die Realklasse der Oberstufe Nesslau freut sich über die 1000 Franken, welche in die Klassenkasse fliessen. (Bild: Dominic Engler)

NESSLAU. Die dritte Realklasse der Oberstufenschule Nesslau interviewte Lehrmeister aus verschiedenen Berufsrichtungen über die Erwartungen an die Schnupperlehrlinge. Es wurde in Dreierteams gearbeitet, eine Person filmte, eine zweite war für die richtige Beleuchtung zuständig und die dritte stellte die Fragen. Aus dem geschnittenen Filmmaterial entstand ein Kurzfilm, in dem die Lehrmeisterinnen und Lehrmeister erklären, was bei einer Schnupperlehre wichtig ist und auf was speziell geachtet wird. «Was erwarten die Lehrmeister und Lehrmeisterinnen von den Schnupperstiften? Diese Frage wollten wir beantworten», sagt Oberstufenlehrer Lukas Heim. Auf der eigens erstellten Webseite ist nicht nur der Film zu sehen, sondern werden auch verschiedene Tips und Tricks verraten. Zum Beispiel, wie man bei einem Telefongespräch vorgeht, eine Bewerbung oder einen Lebenslauf schön und übersichtlich gestaltet. Am Schluss konnte sich die Klasse mit Lehrer Lukas Heim über den zweiten Rang freuen.

Weitere Klassen geehrt

Der Sieg ging an eine Sekundarklasse aus Sirnach. Diese hatte das Thema «Gegen den Berufsstrom». Es ging darum, dass Männer und Frauen auch geschlechtsuntypische Berufe erlernen. Der dritte Rang wurde einer Realklasse aus Grabs verliehen. Diese wählte das Thema «Berufe gestern – heute». Dazu befragten sie Personen mit gleichen Berufen, aber unterschiedlichen Alters. So konnten die Schülerinnen und Schüler feststellen, wie sich die Berufe im Laufe der Zeit verändert haben.

Ehrung im Pfalzkeller

Am Mittwoch, 15. Juni, wurden die Siegerklassen aus Sirnach, Nesslau, Grabs und Widnau im Pfalzkeller geehrt. Zuerst stellten die Klassen ihre Projekte dem Publikum vor.

Danach überreichten alt Regierungsrat Hans Ulrich Stöckling, Präsident der Jury, und alt Regierungsrätin Rita Kieber-Beck, Vizepräsidentin der Jury, die Preise. Für jede Klasse gab es 1000 Franken in die Klassenkasse plus für jedes Klassenmitglied eine spezielle «Traumlehre»-Uhr. Der Wettbewerb wurde nach zwölf Durchführungen zum letzten Mal verliehen.

Hans Huber Stiftung

Ziel des «Traumlehre»-Wettbewerbs der Hans-Huber-Stiftung ist es, Jugendliche im Zusammenhang mit der Berufswahl zu motivieren, sich vertieft mit der Berufslehre als Grundausbildung, aber auch mit deren attraktiven Karrieremöglichkeiten auseinanderzusetzen. Dafür wurden Schülerinnen und Schüler aus den Kantonen St. Gallen, Thurgau, Appenzell sowie dem Fürstentum Liechtenstein und Vorarlberg aufgerufen, im Wettstreit mit anderen Gruppen einen Beitrag zum Thema «Traumlehre» zu gestalten. Die Hans-Huber-Stiftung bezweckt die Förderung der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie die Verbesserung ihres Stellenwertes. Ziel der Stiftung ist es, die in Ausbildung stehenden Personen zu fördern.

Die Jugendlichen und deren Umfeld sollen vermehrt für die besonderen Stärken und die ausgezeichneten Entwicklungschancen einer Berufslehre sensibilisiert werden. Die berufliche Aus- und Weiterbildung soll von Jugendlichen, deren Eltern und Lehrpersonen, aber auch von den Personalverantwortlichen in den Unternehmen als Beginn einer attraktiven Karriere und als Chance zur persönlichen, lebenslangen Qualifizierung erkannt werden.

www.oz-nesslau.ch

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