Ausstellung zum 100. Geburtstag

EBNAT-KAPPEL. Über 100 Besucherinnen und Besucher drängten sich zur Eröffnung der Gedenkausstellung zum 100. Geburtstag von Fredi Schneider in den Saal des Ebnat-Kappler «Löwen».

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Bild: Ralf Folgmann

Bild: Ralf Folgmann

Über 100 Besucherinnen und Besucher drängten sich zur Eröffnung der Gedenkausstellung zum 100. Geburtstag von Fredi Schneider in den Saal des Ebnat-Kappler «Löwen». Sie besichtigten die poesievollen Werke Fredi Schneiders, die in Öl, Aquarell und Kohle den typischen, unverwechselbaren Strich des Künstlers wiedergaben. Unter den Besuchern waren auch etliche seiner ehemaligen Schülerinnen, die während seiner 30jährigen Tätigkeit am Kindergärtnerinnen-Seminar Sonnegg in Ebnat-Kappel das Malen und Zeichnen gelernt hatten. «Es ist, als ob mein verstorbener Vater unter uns weilt», meinte Urs Schneider, als just zur Eröffnung der Vernissage ein Sonnenstrahl aus dem Föhnhimmel in den überfüllten «Löwen»-Saal aufschien. Ein Glanz, den die Töchter und Enkelinnen Arianna-Caridy und Johanna-Christina gemeinsam mit den einstigen Schneider-Eleven Mona Hug-Brägger und Hanspeter Steidle musikalisch auf höchstem Niveau umzusetzen wussten – sie spielten Franz Schubert, Joseph Haydn und «Fredis Favourites». Dazwischen erinnerte Dorfchronist Werner Hofer in launigen Worten an das Leben und Werken des «begabten, bescheidenen und grundehrlichen Künstlers». Fredi Schneider: «Er hat die Kunst in all ihrer Schönheiten an junge Menschen weitergeben können.» Erinnerungen von Othmar Senn an Begegnungen mit dem 1996 verstorbenen Schneider rundeten die Vernissage ab. Noch bis zum 19. November sind die Werke des früheren Zeichnungslehrers im «Löwen» zu sehen. (rfo)