Ausstellen, essen, gucken: Alles farbig

Der Internationale Museumstag lud zu einem «gesellschaftlichen Miteinander» ein. Eine kleine, aber zufriedene Runde frühstückte am Sonntag in der Kunsthalle Ziegelhütte.

Lukas Pfiffner
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APPENZELL. «Isa, no en Kafi, bitte!», ruft eine der jungen Damen. Im oberen Stock der Kunsthalle Ziegelhütte herrscht gestern vormittag eine familiäre Gaststuben-Atmosphäre. Drei Mädchen bedienen die Besucherinnen und Besucher. Bei Bedarf reden sie auch schriftdeutsch. «Brauchen Sie das noch?», fragt Melanie. Auf dem Parkplatz der Ziegelhütte steht immerhin auch ein Auto mit Wiener Kennzeichen.

«Kinder sind uns wichtig»

Ein farbenfrohes Frühstücks-Buffet wird im Rahmen des Internationalen Museumstags angeboten. Mit dem Thema Farbe setzen sich auch die Künstlerinnen Hanna Roeckle und Miriam Prantl auseinander, deren Rauminstallationen derzeit ausgestellt sind. «Kinder sind uns wichtig. Und sie wollen betreut sein. In früheren Jahren haben wir auch schon grösseren Aufwand mit speziellen Führungen und Ähnlichem betrieben. Aber die Resonanz hat nachgelassen», sagt Ursula Schmid, die Leiterin der Kunsthalle.

Ein farbiger Klassiker

Vor der Grossleinwand werden die technischen Geräte für eine Kinovorführung installiert. Das miserable Wetter lädt durchaus zum Kinobesuch ein. Gezeigt wird der Klassiker «Der Zauberer von Oz» aus dem Jahre 1939 mit Judy Garland in der Rolle der Dorothy. Bei diesem Werk handelt es sich um einen der frühesten Farbfilme überhaupt.

Für die Erwachsenen, die weniger am Film interessiert sind, besteht die Möglichkeit, während des «Kunst-Talks» sich nicht nur zu informieren, sondern sich auch selber einzubringen. Ganz nach dem Motto «Kunststück – Frühstück».