AUSSERRHODER VERKEHRSUNFALLSTATISTIK
Unfallbilanz des vergangenen Jahres: Mehr Verletzte und mehr Motorradunfälle auf den Ausserrhoder Strassen

Die Verkehrsunfallstatistik der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden zeigt wenig Erfreuliches: Mehr Verletzte und mehr Motorradunfälle wurden gemeldet. Allerdings ging die Anzahl polizeilich registrierter Verkehrsunfälle wie auch der Zusammenstösse mit Wildtieren zurück.

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Die Anzahl Motorradunfälle stieg 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 27 an.

Die Anzahl Motorradunfälle stieg 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 27 an.

Bild: PD

(pd) Die Anzahl Motorradunfälle in Appenzell Ausserrhoden ist im vergangenen Jahr deutlich angestiegen. Wurden 2019 noch 18 solcher Unfälle registriert, waren es 2020 45. Das lässt sich der Verkehrsunfallstatistik entnehmen, welche der Kanton am Mittwoch veröffentlichte. Das massive Mehr bei den verunfallten Motorrädern führte auch zu einer Zunahme bei der Anzahl Verletzten. Verletzten sich im Jahr 2019 noch 12 Personen bei einem Verkehrsunfall mit dem Motorrad, erhöhte sich diese Zahl im Statistikjahr auf 30.

Nichtsdestotrotz weist die Statistik auch einen erfreulichen Trend aus: Es wurden weniger Verkehrsunfälle polizeilich registriert. Diese Zahl sank von 385 (2019) auf 382 im vergangenen Jahr. Und: Unfälle mit Todesopfern gab es 2020 überhaupt keine (2019: 1). Jedoch stieg die Anzahl der verletzten Verkehrsteilnehmer von 110 Verletzten im Jahr 2019 um fünf auf insgesamt 115 im Statistikjahr an. Auch die Anzahl der Schwerverletzten erhöhte sich von 20 im Jahr 2019 auf 24 Verkehrsteilnehmer. Als Hauptunfallursachen gibt die Kantonspolizei nichtangepasste Geschwindigkeiten wie auch das Missachten des Vortrittsrechts an.

Weniger Wildunfälle

Mit wilden Tieren kam es ebenfalls zu Zusammenstössen. Insgesamt wurde die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden im Jahr 2020 gemäss Statistik zu 40 Wildunfällen gerufen. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr mit 59 einer Abnahme von 19 Unfällen. Bei den betroffenen Wildtieren handelte es sich um 36 Rehe, einen Dachs, zwei Füchse und einen Hasen.

Die statistischen Daten sind auf www.polizei.ar.ch im Detail ersichtlich.