Ausserrhoder Spitäler mit mehr auswärtigen Patienten

HERISAU. Der Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden (SVAR) hat im vergangenen Jahr erneut mehr Patienten behandelt, insbesondere nahm auch die Zahl der ausserkantonalen Patienten zu. Der SVAR schliesst 2014 mit einem Ertragsüberschuss von 398'000 Franken.

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Die Zahl der stationär betreuten Patientinnen und Patienten stieg um über 5 Prozent. (Bild: Archiv/Susann Basler (Symbolbild))

Die Zahl der stationär betreuten Patientinnen und Patienten stieg um über 5 Prozent. (Bild: Archiv/Susann Basler (Symbolbild))

Die Zahl der stationär betreuten Patientinnen und Patienten stieg um 5,6 Prozent auf 9354. Die ambulanten Behandlungen nahmen im Vergleich zum Vorjahr sogar um 11,6 Prozent auf rund 39000 zu, heisst es in einer Mitteilung des SVAR vom Dienstag.

In den beiden Spitälern Heiden und Herisau erhöhte sich die Zahl der Pflegetage um mehr als 2000 auf total 51031. Im Psychiatrischen Pflegezentrum AR wurden mit 58521 rund 1200 Pflegetage weniger registriert als im Vorjahr. Die durchschnittliche Bettenbelegung an den drei Standorten erhöhte sich auf 89,8 Prozent.

Angebot erweitert
Erfreulich entwickelt habe sich die Angebotserweiterung im ambulanten Bereich der Akutpsychiatrie. Die Tagesklinik mit ihrem niederschwelligen Angebot verfügt über ein breites Spektrum an Therapien, welche die Fortführung des Alltags im gewohnten sozialen Umfeld ermöglichen.

Die Jahresrechnung 2014 schliesst bei einem um 4,7 Mio. Franken höheren Gesamtertrag von 131,2 Mio. Franken mit einem Überschuss von 398000 Franken (Vorjahr: 1,6 Mio. Franken) ab. Dieser Ertragsüberschuss wird vollumfänglich den Pflichtreserven zugewiesen, um den notwendigen Spielraum für künftige Investitionen zu schaffen, heisst es weiter.

Praktisch alle Stellen besetzt
Der im Vergleich zum Vorjahr tiefere Gewinn sei vor allem darauf zurückzuführen, dass der Personalaufwand stärker gestiegen sei als der Betriebsertrag. Die zusätzlich geschaffenen Stellen konnten mit kompetenten Fachleuten besetzt werden, so dass per Ende 2014 praktisch alle Stellen besetzt waren.

Der SVAR, einer der grössten Arbeitgeber im Kanton Appenzell Ausserrhoden, beschäftigt über 1100 Mitarbeitende, davon mehr als 130 Lernende. (sda)

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