AUSSERRHODEN: Über 80 Prozent schaffen direkten Einstieg

Das Departement Bildung und Kultur zieht eine erfreuliche Bilanz aus der diesjährigen Befragung der Schulabgängerinnen und -abgänger aus Volksschule und Brückenangeboten: Rund 97 Prozent aller Lernenden haben laut einer Medienmitteilung eine Anschlusslösung auf der Sekundarstufe II gefunden.

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AUSSERRHODEN. Das Departement Bildung und Kultur zieht eine erfreuliche Bilanz aus der diesjährigen Befragung der Schulabgängerinnen und -abgänger aus Volksschule und Brückenangeboten: Rund 97 Prozent aller Lernenden haben laut einer Medienmitteilung eine Anschlusslösung auf der Sekundarstufe II gefunden. Aus der Volksschule sind wiederum mehr als 80 Prozent der Lernenden direkt in die Berufsbildung oder eine Mittelschule eingetreten.

1,1 Prozent ohne Lösung

Von den insgesamt 464 (Vorjahr 503) Ausserrhoder Schülerinnen und Schülern, die im Sommer 2016 aus dem 9. Schuljahr austreten, haben 1,1 Prozent (Vorjahr 1,2) noch keine Anschlusslösung. Neu beginnen rund 73 Prozent (71) aller Austretenden eine Berufsbildung, 7,8 Prozent (Vorjahr 9,7) besuchen eine weiterführende Schule der Sekundarstufe II; 16,4 Prozent (Vorjahr 15) der Schülerinnen und Schüler werden in ein Brückenangebot eintreten, 1,9 Prozent (Vorjahr 3,2) nehmen eine privat organisierte Zwischenlösung in Angriff. 86 (Vorjahr 68) Lernende verlassen nach dem 8. Schuljahr die Volksschule: 78 (Vorjahr 61) Lernende treten in eine Mittelschule ein, 8 (Vorjahr 4) Lernende absolvieren eine Berufsbildung. Im Gegensatz zum Vorjahr gibt es keine Lernenden, die nach dem 8. Schuljahr eine andere Anschlusslösung gewählt haben.

Von den 86 (Vorjahr 105) Jugendlichen, die im Schuljahr 2015/16 ein Brückenangebot besuchten, haben 66 (Vorjahr 82) den Eintritt in die Berufsbildung geschafft; 5 (Vorjahr 0) Lernende treten in eine weiterführende Schule ein.

Erfreuliche Quote

Die Quote der Abgängerinnen und Abgänger aus der Volksschule mit einer direkten Anschlusslösung (Berufsbildung oder Mittelschule) konnte auf über 80 Prozent gehalten werden. Das Departement Bildung und Kultur beurteilt dieses Ergebnis laut Mitteilung als erfreulich. Es zeuge von den grossen Anstrengungen der Jugendlichen und der guten Arbeit der weiteren am Berufswahlprozess beteiligten Personen. Die Zahl der Lernenden, die nach dem 9. Schuljahr in ein kantonales Brückenangebot eintreten, liegt mit 16,4 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt von etwa 20 Prozent.

Lernende, die aktuell noch ohne gesicherte berufliche Anschlusslösung sind, erhalten Unterstützung durch die Berufsberatung und weitere Personen. Zudem werden sich in den Wochen bis zum Lehrbeginn im August noch verschiedene Anschlusslösungen ergeben. (rk)