AUSSERRHODEN: Stiftung schenkt sich ein Buch

Die Mitglieder der Stiftung Wirtschaftsförderung AR trafen sich am Dienstag auf der Schwägalp. Vorgestellt wurde ein Buch für Unternehmer und solche, die es werden wollen.

Karin Erni
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Buchautor Bruno Aregger signiert auf Wunsch Exemplare für die Gäste. (Bild: KER)

Buchautor Bruno Aregger signiert auf Wunsch Exemplare für die Gäste. (Bild: KER)

Karin Erni

karin.erni@appenzellerzeitung.ch

Rund 70 Intersessierte sind am Dienstagabend zur Veranstaltung «wir-sind-ausserrhodentlich.ch» auf die Schwägalp gekommen. Eingeladen hatte die Stiftung Wirtschaftsförderung AR.

Für ihre aktuellen und künftigen Mitglieder hat die Stiftung ein Buch herausgegeben. Es handelt sich um eine Spezialedition von 450 Exemplaren mit einem Vorwort des ehemaligen Fussball-Nationaltrainers Ottmar Hitzfeld. Das Werk mit dem Titel «Der gute Geist deines Unternehmens» wurde von Bruno Aregger verfasst. Mit seiner Firma Appletree begleitet der Luzerner KMU aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland. Er ist Dozent und Mentor an verschiedenen Institutionen wie der Hochschule Luzern, bei welcher er einen Master of Advanced Studies in Communication Management abgeschlossen hat. Aregger verfügt nach eigenen Angaben über mehr als zwei jahrzehntelange Erfahrung im Bereich Unternehmertum und KMU. Diese hat er in seinem Buch zusammengefasst. Er erläutert darin, wieso viele traditionelle Managementansätze heutzutage überholt sind. Entstanden ist ein praktischer Leitfaden, der zu geschäftlichem Erfolg, Wert und Wachstum führen soll.

Referat von Unternehmer für Unternehmer

Wie Bruno Aregger in seinem Referat mit dem Titel «Von normal zu optimal» darlegte, braucht unsere Welt einen neuen, guten Geist. Ein guter Unternehmensgeist nütze der gesamten Volkswirtschaft. Aregger empfahl, den Fokus weniger auf die eigenen Produkte und Preise, als vielmehr auf die Bedürfnisse der Kunden zu richten.

Weiter dürfe man das geschäftliche Scheitern nicht verteufeln. Auch er selbst habe am meisten aus seinen Fehlern gelernt. Während in der Schweiz jemand nach einem Konkurs in der Regel erledigt sei, werde das Scheitern in anderen Ländern nicht derart stigmatisiert. In besonders dynamischen und innovativen Umgebungen wie dem amerikanischen Silicon Valley oder Israel würden Investoren gerade dann in eine Firma einsteigen, wenn deren Tiefpunkt erreicht sei.

Stiftung für einen erfolgreichen Kanton

Präsident Stephan Egger stellte den Anwesenden die Stiftung Wirtschaftsförderung AR und ihre Ziele vor. Die Stiftung biete finanzielle Unterstützung für Start-ups und bestehende Firmen. Durch Beratung, Durchführung von Workshops mit praxisnahen Lerninhalten oder die Erarbeitung von Studien wolle man das unternehmerische Know-how verbessern. Weiter will die Stiftung das Netzwerk stärken und Kontakte zu Organisationen, Verbänden und anderen Unternehmen vermitteln.

Getragen wird die Stiftung Wirtschaftsförderung AR vom Patronatsverein, Einzelmitgliedern und der Metrohm-Stiftung.