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AUSSERRHODEN: Polizei verfolgt Rezeptdiebe

Im neuen Imagefilm der Kantonspolizei wird die Kräutersulz des Appenzeller Käses gestohlen. Drahtzieher dahinter ist ein prominenter Schauspieler. Der Film stellt die Polizeiarbeit unterhaltsam vor.
Roger Fuchs
Der neue Imagefilm der Ausserrhoder Kantonspolizei kommt als spannender Spielfilm daher. Am Schluss siegt die Polizei. (Bild: PD)

Der neue Imagefilm der Ausserrhoder Kantonspolizei kommt als spannender Spielfilm daher. Am Schluss siegt die Polizei. (Bild: PD)

Roger Fuchs

roger.fuchs

@appenzellerzeitung.ch

Der bisherige Imagefilm der Ausserrhoder Kantonspolizei hat ausgedient. Er ist 15 Jahre alt und beschreibt in klassischer Form die verschiedenen Organisationseinheiten.

Komplett anders präsentiert sich der gestern veröffentlichte neue Imagefilm «Die Essenz». Er kommt als spannender halbstündiger Thriller daher. Der Fahrer eines Kleinbusses von Appenzeller Käse wird von zwei Töfffahrern – einem Mann und einer Frau – überfallen. Sie klauen die geheime Kräutersulz. Während die männliche Person im Wald von der Polizei unter Mithilfe eines Spürhundes geschnappt werden kann, versucht die Täterin, in ihrer Wohnung das Rezept der Kräutersulz zu entschlüsseln. Als Drahtzieher entpuppt sich Uwe Ochsenknecht. Kurz bevor das Rezept zu hundert Prozent analysiert ist, greifen die inzwischen aufgebotenen Polizeigrenadiere zu. Die Kräutersulz geht zurück an die schweigsamen Sennen aus der Käsewerbung.

Polizeiarbeit spannend präsentieren

Der Ausserrhoder Kantonspolizei ist mit diesem Spielfilm ein unkonventioneller Wurf gelungen. Von der Verkehrskontrolle über die Verfolgungsjagd, den Erkennungsdienst bis hin zur Vorbereitung auf einen Einsatz und der polizeilichen Medienarbeit wird dem Publikum alles gezeigt, aber nicht in einer Nullachtfünfzehn-Manier.

Zwischen der Idee und dem fertigen Film sind gemäss Polizeikommandant Reto Cavelti zwei Jahre vergangen. Möglich wurde der Film dank Hobbyfilmer Oliver Reichlin, der als Disponent auf der Kantonalen Notrufzentrale arbeitet. «Er war sogleich Feuer und Flamme für das Projekt», blickt Reto Cavelti zurück. Zusammen mit weiteren Mitarbeitenden des Ausserrhoder Polizeikorps, mit Laienschauspielern, der Filmgemeinschaft Appenzellerland und mit der Unterstützung durch Drehbuchautor Fredy Zünd habe das Projekt schliesslich realisiert werden können. Von Beginn weg offen auf die Filmidee reagiert haben auch Appenzeller Käse und das Trio Anderscht, das für die musikalische Untermalung sorgt.

Der finanzielle Rahmen für die Produktion lag bei rund 15000 Franken. Diese Vorgaben konnten eingehalten werden. Gefilmt wurde gemäss Oliver Reichlin an insgesamt sechs Drehtagen, die jeweils am Wochenende stattfanden. «Leider hatte es an diesen Tagen ziemlich viel geregnet und wir mussten teils stundenlang auf eine Wolkenlücke warten.» Dennoch: Für Reichlin ging mit diesem Film ein Bubentraum in Erfüllung. Die Filmerei hat er sich abgesehen von einigen Kursen durch «Learning by doing» selbst beigebracht. Inzwischen vermarktet er seine Kenntnisse auch über das Internet und die Website liquidpictures.ch.

Jederzeit online abrufbar

Den neuen Imagefilm gibt es in zwei Versionen: eine Langversion von 35 Minuten und eine Kurzversion von sechs Minuten. Seit gestern sind diese öffentlich aufgeschaltet und über die Website der Ausserrhoder Kantonspolizei abrufbar. Auch auf Youtube sind die Filme zu finden. Das ist denn gleich ein weiterer grosser Unterschied zum bisherigen Imagefilm, der jeweils bei Führungen gezeigt wurde und nur «offline» zur Verfügung stand.

Der Film und der Trailer sind abrufbar unter: www.polizei.ar.ch.

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