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AUSSERRHODEN: Museen weiter gemeinsam unterwegs

Im Jahre 2011 hat der Kanton eine Museumsstrategie erarbeitet. Nun hat er entschieden, das Pilotprojekt weitere sechs Jahre fortzusetzen.

2011 wurde erstmals eine für Appenzell Ausserrhoden zugeschnittene kantonale Museumsstrategie erarbeitet. Dafür wurden einerseits Museen von regionaler Bedeutung mit wiederkehrenden Betriebsbeiträgen unterstützt. Andererseits stellte der Kanton allen Museen in Form der Museumskoordination eine auf die Bedürfnisse der Museen abgestimmte Dienstleistung zur Verfügung. Die Auswertung der bisherigen Strategie ergab, dass sich der eingeschlagene Weg mit dem regelmässigen Austausch, der engen Zusammenarbeit und dem gemeinsamen Auftritt der Museen sowie mit den gezielten Schwerpunkten gleichermassen für die Museen wie für den Kanton bewährt habe. Das wurde nun in einer Mitteilung bekannt gegeben. Der Regierungsrat hat in der Folge beschlossen, das Modell fortzusetzen. In der für die Jahre 2018-2023 verabschiedeten Museumsstrategie soll die enge Zusammenarbeit gestärkt werden. Dies bedeutet, dass die Museen weiterhin auf einer übergeordneten Website, in Gemeinschaftsinseraten oder an besonderen Anlässen zusammen auftreten. Auch in Zukunft sollen umfangreichere gemeinsame Projekte wie zum Beispiel die Gemeinschaftsausstellung «iigfädlet – Ostschweizer Textilgeschichten» ermöglicht werden und unter Federführung der Museumskoordination stattfinden. Daneben werden in der Museumsstrategie mittels Leistungsvereinbarungen für einzelne Museen gewisse Akzente gesetzt: So unterstützt der Kanton die Bestrebungen des Zeughauses Teufen, auch ein Schaufenster für zeitgenössische Kunst zu werden. Die Museen in Urnäsch, Stein und Herisau sind ihrerseits aufgefordert, für Ausstellungen und Sammlung ihr kulturhistorisches Fachwissen noch stärker zu vereinen. Und schliesslich wird das Henry-Dunant-Museum Heiden in seinem Bestreben, sich inhaltlich auf die allgemeine Friedensarbeit zu fokussieren, unterstützt. (kk)

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