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AUSSERRHODEN: Mehr Gewalt und sexuelle Delikte

Die Kantonspolizei hat 2017 die Aufklärungsquote erhöhen können, es wurden insgesamt weniger Straftaten begangen. Auffallend sind sechs versuchte Tötungsdelikte.
In beiden Appenzell nahm die Aufklärungsquote der Polizei zu. (Bild: Keystone/Gaëtan Bally)

In beiden Appenzell nahm die Aufklärungsquote der Polizei zu. (Bild: Keystone/Gaëtan Bally)

20 Prozent weniger Personen, die mit dem Betäubungsmittelgesetz in Konflikt gekommen sind: Das ist der höchste Rückgang in der Kriminalstatistik der Ausserrhoder Kantonspolizei für das Jahr 2017. Total waren es 136 registrierte Widerhandlungen.

Mit insgesamt 1568 (Vorjahr 1725) Straftaten konnte eine Abnahme um 9 Prozent verzeichnet werden; der Ausserrhoder Kantonspolizei gelang es, davon 67,7 Prozent (Vorjahr 64,5) aufzuklären. So heisst es denn auch in der Medienmitteilung aus dem Departement Inneres und Sicherheit, dass «der Kanton Appenzell Ausserrhoden im schweizerischen Vergleich im Bereich der Kriminalität weiterhin ein sicherer Kanton ist». Die meisten Straftaten, nämlich 38,5 (Vorjahr 39) Prozent, entfielen auf Vermögensdelikte, wobei bei den Diebstählen keine Fahrzeuge mitgezählt wurden. 12,2 (15) Prozent betrafen Delikte gegen die Freiheit, 5,9 (4,8) Prozent solche gegen Leib und Leben, 1,7 (1,3) gegen die sexuelle Integrität, 18,5 (17,4) Prozent gegen die öffentliche Gewalt und 23,2 (22,6) Prozent betrafen übrige Straftaten.

Schwere Gewalt und Sex-Delikte zunehmend

Insgesamt nahmen die Gewaltstraftaten zwar um 15 Prozent auf 152 (Vorjahr 178) Fälle ab, bei der schweren Gewalt mussten aber 9 (Vorjahr 2) Delikte hingenommen werden. Es wurden auch 6 versuchte Tötungen begangen, im Vorjahr hatte es keine gegeben. Die Aufklärungsquote betrug bei allen Gewaltstraftaten 90,1 Prozent, im Vorjahr waren es 92,7 Prozent gewesen.

2016 noch 23, 2017 dann aber 27 Straftaten gegen die sexuelle Integrität: Vergewaltigungsfälle blieben mit 2 gleich hoch wie im Vorjahr, ebenso lag wiederum eine sexuelle Nötigung vor. Sexuelle Belästigungen allerdings waren 7 (Vorjahr 4) angezeigt worden. In diesem Bereich konnte die Polizei nur 81,5 Prozent aller Fälle aufklären, während es 2016 noch 95,7 Prozent gewesen waren. Um 69 Missetaten geringer fällt die Statistik bei den Straftaten gegen das Vermögen aus; es lagen letztes Jahr 603 Fälle vor. Verringert haben sich auch die Diebstähle (ohne Fahrzeuge) auf 214, während es im Vorjahr noch 281 gewesen waren. Raubdelikte fielen 2 (Vorjahr 3) vor.

Die Einbrüche haben von 70 im Jahr 2016 auf 52 im vergangenen Jahr abgenommen. Die Aufklärungsquote aller Vermögensdelikte lag bei 35,8 (31,8) Prozent. (kpar/eg)

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