Ausserrhoden kauft Kunstwerk

HERISAU. Anlässlich der letzten Ausstellung «Heimspiel» hat Appenzell Ausserrhoden laut einer Medienmitteilung der Kantonskanzlei die Skulptur «Rand der Debatte» von Markus Müller erworben. Kostenpunkt dieser Investition lag bei 18 000 Franken.

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HERISAU. Anlässlich der letzten Ausstellung «Heimspiel» hat Appenzell Ausserrhoden laut einer Medienmitteilung der Kantonskanzlei die Skulptur «Rand der Debatte» von Markus Müller erworben. Kostenpunkt dieser Investition lag bei 18 000 Franken. Inzwischen hat die Skulptur im umgebauten Zeughaus in Herisau ihren Standort gefunden.

Das Kunstobjekt sei eines der gewichtigen Werke im Rahmen von Heimspiel, der Überblicksschau des Kunstschaffens in der Region gewesen, die bis Ende Februar in St. Gallen zu sehen war. Da Appenzell Ausserrhoden keine eigenen kantonalen Museen hat, werden solche Werke in den Räumen der Verwaltung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Für das Werk von Markus Müller ist das umgebaute Zeughaus Herisau als Standort ausgewählt worden.

Markus Müller ist einer der erfolgreichsten Künstler aus Appenzell Ausserrhoden. Er ist 1970 geboren, in Teufen aufgewachsen und lebt heute in Basel. Er hat dreimal einen Werkbeitrag der Ausserrhodischen Kulturstiftung erhalten und zeigte 2002 im Museum für Gegenwartskunst Basel und 2006 im Kunsthaus Glarus grössere Einzelausstellungen. 2004 und 2006 wurde Müller mit dem Eidgenössischen Preis für Kunst ausgezeichnet. (kk)

Am Mittwoch, 26. Juni, findet um 17.30 Uhr im Zeughaus Herisau ein Gespräch mit Markus Müller zu seinem Werk statt. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen.