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AUSSERRHODEN: Ein Geschenk mit Mehrwert

Morgen Mittwoch findet die letzte reguläre Aufführung des 175-Jahr-Jubiläumsanlasses der Assekuranz AR statt. Über 3000 Leute haben sich «Gschichte ond Gschichtli rond om Füür, Wasser, Loft ond Erde» angesehen. Ein Fazit.
Karin Erni
Alle Besucher des Jubiläumsanlasses erhielten als Präsent die Jubiläumsschrift und zwei Flaschen Herisauer BoFo-Bier. (Bild: ker)

Alle Besucher des Jubiläumsanlasses erhielten als Präsent die Jubiläumsschrift und zwei Flaschen Herisauer BoFo-Bier. (Bild: ker)

AUSSERRHODEN. Seit 175 Jahren gibt es die Assekuranz AR. Dieses Jubiläum feierte die Ausserrhoder Gebäudeversicherungsanstalt mit verschiedenen Aktivitäten. Einerseits mit Aufführungen von «Gschichte ond Gschichtli rond om Füür, Wasser, Loft ond Erde» in allen Ausserrhoder Gemeinden, einem «Tag des Feuers» an den Primarschulen, einem Jubiläumsanlass im Casino Herisau und einer Jubiläumsbroschüre. Gemäss Ernst Bischofberger, dem ehemaligen Direktor der Assekuranz AR, betrug das Budget für die gesamten Jubiläumsfeierlichkeiten 280 000 Franken.

Massgeschneiderte Produktion

«Gschichte ond Gschichtli rond om Füür, Wasser, Loft ond Erde» ist eine Produktion des Urnäscher Schauspielers und Geschichtenerzählers Philipp Langenegger und den Musikern Werner Alder und Maja Stieger. Die drei musizieren und unterhalten, führen in vergangene Zeiten zurück, erzählen Geschichten aus den Protokollen der Assekuranz AR und aus dem Staatsarchiv. Ernst Bischofberger ist äusserst zufrieden mit dem Ergebnis. Die Rückmeldungen aus dem Publikum seien durchwegs positiv gewesen. «Wir haben offensichtlich den Geschmack der Leute getroffen. Die Mischung aus tragischen historischen Ereignissen, die immer wieder auch von heitern Szenen durchbrochen werden, hat gestimmt.» Ausserdem seien die Aufführungen mit filmischen Elementen aufgelockert und sehr abwechslungsreich gestaltet gewesen. Werbung hätten sie für den Anlass kaum machen müssen, sagt Bischofberger. Man habe die Einladungen für die Aufführung mit den Prämienrechnungen verschickt. Flyer seien über die Feuerwehren verteilt worden.

Viel Improvisationstalent

Ernst Bischofberger, der aus beruflichen Gründen selbst mehrere der Aufführungen besucht hat, ist angetan von den Improvisationsfähigkeiten der Protagonisten. «Keine Vorstellung ist wie die andere. Philipp Langenegger und Werner Alder passen das Programm für jede Gemeinde individuell an und lassen auch immer wieder spontane Ideen einfliessen.» Eine goldene Nase habe sich mit den Aufführungen sicher niemand verdient, ist Ernst Bischofberger überzeugt. «Philipp Langenegger hatte, gemessen an seinem Aufwand, nur einen kleinen Stundenlohn.» Der Schauspieler habe aus einem 30 Zentimeter hohen Stapel transkribierten Unterlagen aus dem Staatsarchiv die besten Geschichten herausgepickt und diese in eine bühnentaugliche Fassung gebracht. «Langenegger hat die Arbeit wohl im Hinblick auf seine Tätigkeit als selbständiger Schauspieler auf sich genommen», vermutet Bischofberger. Werner Alder habe die passende Musik zu den Geschichten komponiert. «Eine rechte Knochenarbeit.» Das Eintrittsgeld von fünf Franken ist rein symbolischer Natur und kommt sozial tätigen Institutionen in Ausserrhoden zugute.

Im Juni gibt es noch drei Zusatzvorstellungen. Für jene am Mittwoch, 29. Juni, in der alten Stuhlfabrik in Herisau sind noch Plätze verfügbar.

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