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AUSSERRHODEN: Dem Regen getrotzt

Gäbe es nicht dieses ungeschriebene Gesetz, dass die Silvesterchläuse an einem Sonntag nicht chlausen, wäre das Wetter ideal gewesen. So zogen die Chläuse aber schon einen Tag vor Silvester von Haus zu Haus – bei misslichen Bedingungen.
Bruno Eisenhut
Oertle, Kuratli, Holderegger, Heeb, Brunner oder Knöpfel heissen die Mitglieder dieses Schuppels. Bei der Mühle in Hundwil gaben die Männer ein Stelldichein. (Bild: Bruno Eisenhut)

Oertle, Kuratli, Holderegger, Heeb, Brunner oder Knöpfel heissen die Mitglieder dieses Schuppels. Bei der Mühle in Hundwil gaben die Männer ein Stelldichein. (Bild: Bruno Eisenhut)

Bruno Eisenhut

bruno.eisenhut

@appenzellerzeitung.ch

Wahrlich, die klassischen Bilder von schönen Silvesterchläusen in tief verschneiter Landschaft konnten am 30. Dezember nicht gemacht werden. Wettergott Petrus kannte diesmal kein Erbarmen mit den Chläusen und liess es mehr oder weniger von den frühen Morgenstunden bis zum letzten Glockenschlag regnen. Die schönen Schuppel zeigten sich, wenn dann nur für kurze Zeit. Alternativ waren die meisten Schüppel als Naturchläuse unterwegs. Etwa der Rathüsli-Schuppel, welcher heuer eigentlich zum zweitenmal seine Hauben und Hüte mit dem Schwägalp-Schwinget-Sujet ausführen wollte.

Da und dort weilten die Chläuse länger in der Mittagspause als in anderen Jahren und genossen die Rastpause in einer warmen Stube oder einem Gasthaus. In den Abendstunden trotzten dennoch einige Chläuse dem Wetter und begaben sich für das Chlausen in den Wirtshäusern in das schöne Groscht. Das garstige Wetter tat dem Interesse der Chlausenfans kaum Einbruch. Insbesondere in Teufen und Unräsch fanden sich viele Schaulustige ein. Das Petrus nicht ein kompletter Feind der Silvesterchläuse ist, bewies er am 31. Dezember. Da der Silvester auf einen Sonntag fiel, nutzten Unzählige die Gunst der Stunde und zogen als Spasschläuse umher.

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