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Aussergewöhnliche Himmelserscheinung

Damals

Vor 100 Jahren

26. Januar: Wattwil. Durch die neueste Verfügung des Regierungsrates betr. dem Heizungsverbot der Konzertsäle, sehen die hiesigen Vereine vor, die vorbereiteten Abendunterhaltungen in ungeheizten Lokalen abzuhalten oder auf dieselben zu verzichten. Der Männerchor hat sich bereits zu letztere entschlossen.

26. Januar: Wattwil. Bodenumbruch. Mit Bemühen muss konstatiert werden, dass den speziell erlassenen Anordnungen, Boden umzubrechen, um denselben mit Wintergetreide zu bepflanzen, von mancher Seite keine folge gegeben wurde. Wir machen hiermit wiederholt und ausdrücklich darauf aufmerksam, dass solche Unterlassungen nicht bloss mit einer Geldbusse geahndet werden, sondern dass solchen Fehlbaren auch die Abgabe von Brotkarten vorenthalten werden kann und sehr wahrscheinlich auch vorenthalten werden muss. Fehlbare werden nochmals aufgefordert, das Versäumte ohne Verzug nachzuholen, damit ihnen Unannehmlichkeiten erspart bleiben. Bei dieser Gelegenheit weisen wir auch darauf hin, dass laut bundesrätlicher Verfügung noch mehr Boden für den Anbau von Kartoffeln umgebrochen werden muss, als bisher verlangt wurde und ohne allen Zweifel auch unserer Gemeinde diesbezüglich ein Mehreres zu tun hat. Alle jenem, welche über geeigneten Boden verfügen, laden wir ein, bei einigermassen günstiger Witterung jetzt schon diesen ihren Boden freiwillig und im eigenen Jnteresse für den Kartoffelanbau (event auch Sommergetreide) vorzubereiten und unserer Kanzlei von dieser Tatsache und der Angabe des Flächenmasses des umgebrochenen Bodens Kenntnis zu geben. Der Gemeinderat.

Vor 50 Jahren

29. Januar: Mittleres Toggenburg. Eine aussergewöhnliche Himmelserscheinung, ein Halo, beobachteten die Naturfreunde am graublauen Himmel über dem Thurtal. Besonders faszinierend muss das Schauspiel vom Höhenweg in Wattwil aus gewesen sein. Bezirksförster H. Oberli, den Betriebsberater H. Tschumi darauf aufmerksam machte, fertigte eine Zeichnung an und in diese konnte die Redaktion Einblick nehmen. Danach spannte sich vom Kapf aus bis zum Speer ein grosser Regenbogen, ein zweiter, kleinerer vom Eggli bis zum Regulastein. Parallel zum Horizont und genau in der Mitte des Bogens war eine Diagonale gezogen. Im Mittelpunkt stand die Sonne und rechts und links auf dieser Diagonale, genau über dem Eggli und über dem Regulastein, schimmerten zwei Nebensonnen. Ueber dem inneren Halbkreis ergab sich noch ein dritter Regenbogen, der sich gegen den äusseren Halbkreis ausdehnte. Die Naturerscheinung wird als Halo bezeichnet. Sie entsteht durch die Brechung des Sonnenlichtes durch Eiskristalle und Zirrus-Wolken.

Vor 20 Jahren

28. Januar: Wildhaus. Gemeinde soll Sportanlage kaufen. Die Eishalle und deren Kältemaschinen der Sportanlagen Wildhaus AG müssen dringend saniert werden. 1974, vor bald 25 Jahren, nahmen die Sportanlagen Wildhaus AG ihren Betrieb auf. Die Curlinghalle hat seither Touristen und Einheimischen Gelegenheit zu vielfältigen Aktivitäten verholfen. Neben Curlingsport und dem Eislaufen gehört auch das Zehn-Meter-Schiessen mit Kleinkaliberwaffen dazu. Während der «eisfreien» Zeit kann die Halle vielfältig belegt werden. Das Untergeschoss beherbergt Tiefgarage und Werkräume. Im Februar haben die Stimmbürger an einer ausserordentlichen Bürgerversammlung über die Krediterteilung für Sanierung (1,77 Millionen Franken) und Kauf (295 000 Franken) der Curlinghalle zu entscheiden.

29. Januar: Lichtensteig. Historisches Ereignis wird in der Hauptgasse nachgespielt. Der Schauspieler Hans-Peter Ulli rezitiert unter einem Freiheitsbaum die Rede, die der letzte Landvogt vom Toggenburg, Karl Müller-Friedberg, am 1. Februar 1798 gehalten hat. Es war das Jahr des politischen Umbruchs. Grosse Veränderungen gingen im Gefolge der Französischen Revolution vor sich. Der Absolutismus wandelte sich, auch in der Schweiz, in eine Volksherrschaft. Unter den aufmerksamen Zuhörern dieser historischen Rede war Ulrich Bräker. Seine Gedanken zu diesem Ereignis hielt der «Arme Mann vom Tockenburg» in einem Tagebuch fest. Ein weiterer Schauspieler des Stadttheaters St. Gallen wird aus diesem Tagebuch vorlesen. Ausserdem kann der erste Band einer fünfbändigen Edition, die erstmals die gesamten Schriften Ulrich Bräkers beinhaltet, präsentiert werden.

Vor 10 Jahren

25. Januar: Bütschwil-Ganterschwil-Lütisburg. Ein erster Schritt zur Seelsorgeeinheit. Eine Seelsorgeeinheit besteht aus mehreren benachbarten Pfarreien. Sie wird von einem Pastoralteam gemeinsam geleitet. Dieses Team setzt sich aus einem zuständigen Priester (Pfarrer), aus weiteren priesterlichen Mitarbeitern (Kaplan, Vikar), Diakonen und Laienseelsorgerinnen und Laienseelsorgern zusammen. Dieses Pastoralteam trägt gemeinsam die Verantwortung für die Seelsorge in der Seelsorgeeinheit. Die Mitglieder dieses Teams werden von allen Kirchgemeinden gewählt und vom Bischof ernannt. Die einzelnen Pfarreien bleiben jedoch als Einheiten bestehen.

31. Januar: Unterwasser. Regierung stellt Beiträge in der Höhe von 10,2 Millionen Franken bei einer Fusion von Wildhaus und Alt St. Johann in Aussicht. Mit einer allfälligen Fusion der politischen Gemeinden Wildhaus und Alt St. Johann und der Oberstufenschulgemeinde Wildhaus-Alt St. Johann können laut Regierungspräsidentin Kathrin Hilber zahlreiche strukturelle Verbesserungen erzielt werden. Die Bevölkerung stimmt im Juni darüber ab, ob eine Fusion grundsätzlich in Frage kommt. Dies ist noch kein Ja für eine Vereinigung, sondern lediglich der Auftrag zur Ausarbeitung eines Vereinigungsbeschlusses.

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