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SVAR: Auslagerung ohne Stellenabbau

Bei der Reinigung und Wäscherei werden von einem externen Unternehmen mehr Effizienz, Professionalität und damit höhere Wirtschaftlichkeit erwartet. Die Betroffenen müssen übernommen werden.
Monika Egli
Der Optimierungsprozess ist mit der Auslagerung von Reinigung und Wäscherei noch nicht beendet. (Bild: Urs Jaudas (Kantonsspital St. Gallen, 2013))

Der Optimierungsprozess ist mit der Auslagerung von Reinigung und Wäscherei noch nicht beendet. (Bild: Urs Jaudas (Kantonsspital St. Gallen, 2013))

«Wir prüfen alle Prozesse», sagt CEO Paola Giuliani zu der gestern versandten Mitteilung. «Wenn man als Betrieb ein Defizit schreibt, gehört dies zu den dringlichsten Aufgaben.» Nach dem Verpflegungsbereich hat sich das Augenmerk der Verantwortlichen auf die Reinigung und Wäscherei gerichtet, und es wurde beschlossen, diesen Teil künftig auszulagern. «Damit», heisst es in der Mitteilung, «verspricht sich der Spitalverbund AR (Svar) eine langfristige Sicherstellung des erwarteten Qualitätsstandards zu wirtschaftlichen Konditionen.» In Kürze erfolgt die Ausschreibung, bis im Januar sollen der Dienstleister gefunden und im Frühsommer 2019 der Umstrukturierungsprozess abgeschlossen sein.

Betroffen sind rund 50 Mitarbeitende, die aber alle ihre Stelle behalten können. Bei einer internen Umstrukturierung hätte laut Paola Giuliani zehn bis 15 von ihnen gekündigt werden müssen. «Bedingung für die Zuschlagserteilung ist die Übernahme sämtlicher bisher vom Svar für die Reinigung und Wäscherei angestellten Personen», heisst es in der Mitteilung. Und weiter: «Der neue Arbeitgeber muss den Mitarbeitenden zudem ein gegenüber heute gleichwertiges beziehungsweise vergleichbares Leistungspaket anbieten.» Die offerierenden Anbieter müssen demnach für die Übernahme strenge Anforderungen erfüllen. Dazu gehören unter anderem eine einjährige Besitzstandsgarantie hinsichtlich Nettolohn und Beschäftigungsgrad sowie das Verbot der Aussprache von ordentlichen oder Änderungskündigungen während der gleichen Frist. Nicht betroffen sind laut Mitteilung die Lernenden in der Hauswirtschaft. Sie bleiben bis zum Ende ihrer Ausbildung beim Svar angestellt.

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