Ausländer sollen abstimmen können

Am 30. November wird in Rehetobel darüber abgestimmt, ob Ausländerinnen und Ausländern das Stimm- und Wahlrecht gewährt werden soll. Ende letzten Jahres lebten 167 ausländische Staatsangehörige in der Vorderländer Gemeinde.

Roger Fuchs
Merken
Drucken
Teilen
Rehetobel wäre die vierte Gemeinde in Ausserrhoden mit dem Wahl- und Stimmrecht für Ausländer. (Bild: apz)

Rehetobel wäre die vierte Gemeinde in Ausserrhoden mit dem Wahl- und Stimmrecht für Ausländer. (Bild: apz)

REHETOBEL. Gemessen an den Voten der Verantwortlichen der Ortsparteien und Lesegesellschaften von Rehetobel ist die Chance gross, dass das Ausländerstimmrecht in der Vorderländer Gemeinde angenommen wird. Seitens der SP und FDP wird argumentiert, dass Ausländerinnen und Ausländer das Leben und den Alltag mit den Schweizern teilen würden und deshalb auch das Stimm- und Wahlrecht haben sollen. Seitens der SVP wollte die Ortspräsidentin keine Auskunft geben.

Auch die Präsidien der Lesegesellschaften Lobenschwendi und Kaien stehen hinter der von der Lesegesellschaft Dorf lancierten Initiative. Um bei einem Ja zur Initiative das Stimmrecht beantragen zu können, müssen Ausländerinnen und Ausländer mindestens zehn Jahre in der Schweiz – davon fünf Jahre im Kanton – wohnhaft sein.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 18. November.