Ausgezeichnetes in der Kunsthalle

WIL. Der Kanton St. Gallen schreibt jährlich Werkbeiträge für St. Galler Kunstschaffende aus; Fachjurys und das Amt für Kultur küren die Preisträger.

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WIL. Der Kanton St. Gallen schreibt jährlich Werkbeiträge für St. Galler Kunstschaffende aus; Fachjurys und das Amt für Kultur küren die Preisträger. Die ausgerichteten Werkbeiträge verstehen sich als Unterstützung für zukünftige Vorhaben, sind also weder Förder- noch Anerkennungspreise, sondern werk- und projektbezogen.

Um diese honorierten Projekte von Zeit zu Zeit einer Öffentlichkeit zu zeigen, findet alle drei bis vier Jahre eine Ausstellung mit dem Titel «ausgezeichnet» statt. So sind ab morgen Samstag in der Kunsthalle Wil Werke eines Teils der prämierten Kulturschaffenden zu sehen. In der Kunsthalle werden sechs Positionen zur bildenden Kunst, eine Künstlerin der Sparte Tanz und ein Cellist im Bereich Musik gewürdigt. Ausgestellt werden im Erdgeschoss Werke der Künstlerinnen Corina Vetsch, Brenda Osterwalder und Michelle Grob.

Im Übergangsbereich zwischen den Geschossen der Kunsthalle sind Schwarzweiss- und Farbaufnahmen der Fotografin Franziska Messner-Rast zu sehen. Den Anfang auf der Galerie bilden Fotografien von Ilona Rüegg. Ebenfalls an der Längswand zeigt die Fotografin Tine Edel die Ergebnisse ihrer Beschäftigung mit der analogen Fotografie. Eine Videoarbeit von Gisa Frank beschliesst die Ausstellung in der Kunsthalle.

Bei der Ausstellungseröffnung umrahmen Gisa Frank und einige Protagonistinnen des Filmprojekts mit mehreren kurzen Liveperformances den Abend. Musikalisch begleitet werden diese von einem weiteren Werkbeitragsempfänger, dem Cellisten Stefan Baumann. (pd)

Vernissage: Morgen Samstag, 18 Uhr, Kunsthalle Wil