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AUSGEGLICHENES BUDGET: Mosnang senkt die Steuern, ohne zu geizen

Gemeindepräsident Renato Truniger stellte an der Vorgemeinde in Libingen den Voranschlag für das kommende Jahr vor. Trotz eines niedrigeren Steuerfusses bleibt das Budget ausgeglichen.
Sabine Schmid
Die Gemeinde Mosnang steht finanziell gut da, so dass der Steuerfuss um drei Prozentpunkte gesenkt werden kann. (Bild: Martin Lendi)

Die Gemeinde Mosnang steht finanziell gut da, so dass der Steuerfuss um drei Prozentpunkte gesenkt werden kann. (Bild: Martin Lendi)

Am kommenden Montag stimmen die Bürger von Mosnang über das Budget für das kommende Jahr ab. Eine Woche zuvor stellten Gemeindepräsident Renato Truniger und Schulratspräsident Max Gmür den Voranschlag im «Rössli» in Libingen vor. Anlass zu Diskussionen gab es keine, einige Fragen zu Details konnten geklärt werden.

Der Voranschlag basiert auf einem Steuerfuss von 142 Prozent, was einer Reduktion von drei Prozentpunkten entspricht. Mosnang sei mehrmals nahe an einer Steuerreduktion gestanden, sagte Renato Truniger. Weil die Steuereinnahmen in den vergangenen Jahren stetig gestiegen und der zweite Finanzausgleich weggefallen sei, wäre der Moment dafür gut. Trotzdem, betonte der Gemeindepräsident, sei das Budget weiterhin ausgeglichen, ohne dass man «g’schmürzelet» habe. Unter dem Strich bleibt ein Aufwandüberschuss von 149 000 Franken. Die Prognosen für die kommenden Jahre zeigen aber wieder klar in Richtung schwarze Zahlen.

Schützenvereine werden unterstützt

Im kommenden Jahr will die Gemeinde mehrere Sportvereine unterstützen. Für die Organisation der Junioren-EM der Radballer ist ein Beitrag von 5000 Franken vorgesehen. Die Gemeinde übernimmt zudem mit 76 000 Franken den grössten Teil für die Installation neuer Kugelfänge bei den Schützenständen. Dies sei eine Aufgabe der Gemeinde, sagte Renato Truniger. Sie werde aber zusammen mit den drei Schützenvereinen MSV Wiesen, MSV Libingen und 300m-Sport-Mosnang-Mühlrüti ausgeführt. Der MSV Wiesen will in diesem Zug eine Hochschutzblende und eine Lärmschutzwand montieren und so eine bisher pendente Sicherheitsmassnahme treffen. Die Kosten werden je zur Hälfte vom Verein und von der Gemeinde übernommen.

Max Gmür informierte über die Schule, die rund die Hälfte des Budgets der Gemeinde ausmache. Die Zahlen würden tendenziell grösser, weil die Schülerzahlen stiegen, sagte er. Der Schulratspräsident führte einige Themen aus der Schule aus. Die Umsetzung des Lehrplans 21 erfolge seit diesem Schuljahr schrittweise. Unter anderem wierde in der Primarschule das Schulfach Medien und Informatik eingeführt. Eine Spurgruppe evaluiere derzeit, ob die Schulsozialarbeit eingeführt werden solle. Die Gruppe werde im Januar dem Schulrat Bericht erstatten und danach werde dieser entscheiden. Der Bedarf sei gemäss Max Gmür gegeben, denn die Schulsozialarbeit erlaube es, schwierige Geschichten niederschwellig anzugehen, bevor die Behörden eingreifen. Mehrausgaben seien für mehr Lektionen für Begabtenförderung vorgesehen, zudem sollen fünf elektronische Wandtafeln angeschafft werden.

Schliesslich sprach Renato Truniger über das Alters- und Pflegeheim Hofwis. Ende November werde die dritte Bauetappe begonnen, sagte er. Der Baukredit von 6 Millionen Franken werde voraussichtlich aufgebraucht. Weil in diesem Jahr aus dem Betrieb ein Defizit resultiere, müssen für die Zukunft die Taxen überarbeitet werden, stellte Renato Truniger in Aussicht.

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