Ausgeglichener Voranschlag

SPEICHER. Der von Gemeindepräsident Peter Langenauer und Vizegemeindepräsident Thomas Christen erläuterte Voranschlag 2016 präsentiert sich ausgeglichen.

Martin Hüsler
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SPEICHER. Der von Gemeindepräsident Peter Langenauer und Vizegemeindepräsident Thomas Christen erläuterte Voranschlag 2016 präsentiert sich ausgeglichen. Bei einem unveränderten Steuerfuss von 3,6 Einheiten wird mit Einnahmen von rund 26,4 Millionen Franken und Aufwendungen von 26,3 Millionen Franken gerechnet, was einen Ertragsüberschuss von 46 700 Franken ergibt.

Der Fiskalertrag aus Steuern und Abgaben beträgt 61 Prozent. 42 Prozent des Gesamtaufwandes macht der leicht steigende Personalaufwand aus, was auf die Anstellung zweier Lehrkräfte in der Speicherschwendi und im Kindergarten Wies sowie auf die personelle Verstärkung im Bauamt zurückzuführen ist. Auf 22 Prozent beläuft sich der Sach- und Betriebsaufwand. Markant höher fallen die Zahlen im Ressort Soziale Sicherheit aus. Thomas Christen gab bekannt, dass im nächsten Jahr mit dem Leitungsbau zum Abwasserverband Altenrhein begonnen werde. In der Investitionsrechnung sind Nettoinvestitionen von 2,165 Millionen Franken veranschlagt. Hier fallen die Investitionsbeiträge an die Sanierung der Bahnübergänge (350 000 Franken) und für die Durchmesserlinie (310 000 Franken) ins Gewicht. Und mit 900 000 Franken schlägt die Sanierung der gemeinsam mit Trogen betriebenen Wasseraufbereitungsanlage zu Buche. Wie andernorts stösst auch in Speicher der veränderte Aufbau des Voranschlags nach neuem Rechnungsmodell auf wenig Gegenliebe. Er sei unübersichtlicher geworden, hiess es. Gemeindepräsident Langenauer kam noch auf die kürzlich durchgeführte Klausurtagung des Gemeinderates zu sprechen. Dabei sei eine Auffrischung des Gemeindeblattes besprochen worden. Auch wolle man die öffentlichen Plätze einmal genauer unter die Lupe nehmen.