Ausführen, was beschlossen ist

Alfred Stricker ist der Praktiker, der es versteht, Probleme zu analysieren, Lösungen zu finden und auch umzusetzen, ohne akademische Floskeln. Er setzt auch um, was für das Volk und Regierung vertretbar und ausführbar ist. Er ist mit Herzblut einer von uns, eben ein Vollblut- Appenzeller.

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Alfred Stricker ist der Praktiker, der es versteht, Probleme zu analysieren, Lösungen zu finden und auch umzusetzen, ohne akademische Floskeln. Er setzt auch um, was für das Volk und Regierung vertretbar und ausführbar ist. Er ist mit Herzblut einer von uns, eben ein Vollblut- Appenzeller.

Seine Weitsicht ist auch für die nächsten Generationen wichtig. Unsere Jugend braucht eine glaubhafte und starke Führung. Wie es in der Exekutive läuft, hat er auch als Kantonsrat und Gemeinderat gelebt, nicht nur ein Amt bekleidet. Seine Kraft, das Miteinander zu pflegen und zuzupacken, hat er in all den Jahren als Behördenmitglied und auch als Privatperson bewiesen. Er lebt mit und für uns, auch in schweren Zeiten. Besser einmal eine pragmatische Lösung als aufwendige Studien, die dann im Sande verlaufen. Also keine Augenwischerei sondern eben abklären und ausführen, auch wenn es nicht immer leicht ist.

Alfred Stricker verdient unser vollstes Vertrauen. Seine Kraft hilft unserem Kanton weiter. Er wäre ein Regierungsrat, der vernünftig anpackt.

Otto Brogli-Fels, ehemaliger Gemeinderat Stein AR, Bündtstrasse 2, 9053 Teufen

Stricker vermag Konsens herzustellen

Als politische Quereinsteigerin war ich beeindruckt, wie fundiert und offen bei den Parteiunabhängigen AR politisiert wird. Gleich zu Beginn ist mir Alfred Stricker aufgefallen, der zwischen den unterschiedlichen Persönlichkeiten stets einen Konsens herzustellen vermag. Er geht auf die Menschen zu, geht auf sie ein und lässt sich von sachlichen Argumenten überzeugen. Alfred Stricker hat in der Berufsbildung grosse Erfahrung als Bildungsverantwortlicher des Bauernverbands, in der Berufsbildungskommission AR, als Vizepräsident des Lehrbetriebsverbands sowie als Prüfungsexperte. Auch am Aufbau des vielseitigen, rege genutzten Weiterbildungsprogramms für Appenzeller Bäuerinnen und Bauern hat er entscheidend mitgewirkt, und als Vizepräsident der Staatswirtschaftlichen Kommission hatte er vertieften Einblick ins Departement Bildung.

Alfred Stricker habe ich als weltoffenen, gradlinigen und kommunikativen Kantonsratskollegen kennengelernt. Er setzt sich vehement für die Natur und Soziales ein. Er geht der Sache auf den Grund und behält auch die Auswirkungen eines allfälligen Entscheids im Auge. Er diskutiert fair und mit Überzeugungskraft. Er hält sich an Fakten und ist nur der Sache, aber keiner Partei verpflichtet. 90 Prozent der Ausserrhoder Bevölkerung sind parteilos. Deren Interessen kann ein Parteiunabhängiger am besten vertreten. Alfred Stricker gehört in die Regierung!

Arlette Schläpfer, Kantonsrätin, Rietli 138, 9414 Schachen b. Reute

Porträts und Wahl des Landammannes

Welche Rolle spielt die Politik bei den kommenden Regierungsratswahlen? Ja, spielt sie überhaupt eine Rolle? Auffallend in den in dieser Zeitung publizierten Kandidaten-Interviews ist die Abwesenheit der Politik. Über fast alles wird gesprochen, nur nicht über das, was eigentlich das Hauptthema sein sollte. Haben Sie, lieber Leser, schon ein Interview mit, sagen wir, Angela Merkel gelesen, in dem Politik nicht erwähnt wird? Sind wir am Privatleben unserer Regierungsräte mehr interessiert als an ihren Plänen – soweit sie welche haben – für unsere Zukunft? Wählen wir unsere Regierungsräte, weil sie einen Wecker brauchen, um morgens früh aufzustehen, weil sie gern in den Bergen herumklettern, singen oder ein Abonnement zum Theater in St. Gallen haben? Das hat doch mit Politik und Leitung der Staatsgeschäfte nichts zu tun und ist unruheweckend, jetzt in diesen problematischen Zeiten, in denen wir handlungsfähige Politiker mit Zukunftsvisionen und hohem ethischen Standard, aber auch wachsame und verantwortungsbewusste Bürger brauchen.

Die zweite Frage, die unwillkürlich beim Lesen der Wahlporträts aufkommt: Wie kommt es, dass nur ein Kandidat zur Wahl als Landammann steht? Warum stellen die anderen Parteien, die Parteiunabhängigen, keinen einzigen Gegenkandidaten? Haben sie niemanden, in diesem Fall funktionieren diese Parteien schlecht. Oder es ist ein abgemachtes Spiel: heute FDP, morgen SP, übermorgen SVP, ab und zu einen Grünen oder einen Parteiunabhängigen und dann fängt man wieder von vorne an? Nehmen wir an, ich will den meiner Meinung nach nicht sehr handlungsfähigen Herrn Weishaupt (Verwaltungsrat AR – Spitalverbund Affäre ) als Landammann nicht haben. Wie mache ich das? Er wird auf alle Fälle gewählt, auch mit weit weniger als 50 Prozent der Stimmen, da es ja keinen Gegenkandidaten gibt. Ist es überhaupt noch eine Wahl im eigentlichen und demokratischen Sinne des Wortes? Fühlen Sie sich nicht betrogen?

Habe ich Sie, lieber Leser, durch meine kritischen Betrachtungen schockiert oder gar zum Nachdenken verlockt? Ich hoffe es. So kommen wir vielleicht weiter.

Lorenz Tanner, Urnäscherstrasse 20, 9104 Waldstatt